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Erika Steinbach verteidigt Beleidigung von Wladyslaw Bartoszewski

4 Kommentare

In der ZDF-Sendung „Maybritt Illner“ erneuerte die BdV-Vorsitzende Erika Steinbach ihre „Kritik“ an Wladyslaw Bartoszewski, dem Deutschland-Beauftragten der polnischen Regierung und Überlebenden von Auschwitz. Nur versäumte es Erika Steinbach ihre Kritik oder sagen wir lieber Beleidigung an dem ehrenwerten Wladyslaw Bartoszewski zu konkretisieren oder zu begründen. Da kommen von Madame Steinbach nur inhaltsleere Phrasen und Pseudoargumente wie „persönliche Erfahrungen„. Ja, welche denn? Ist Erika Steinbach etwa sexuell belästigt worden? Wohl kaum, aber solch kryptische Formulierungen lassen eben vieles offen. So weigerte sich Erika Steinbach bei Mybritt Illner ihre Beleidigung, daß Wladyslaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ habe zurück zu nehmen.

Erika Steinbach scheint immer noch getroffen zu sein, daß man sie in Polen öfters mal als „blonde Bestie“ tituliert hatte, was aber nicht verwundern sollte, denn diese Dame ist für viele Polen einfach ein rotes Tuch. Im Bundestag stimmte Erika Steinbach 1991 gegen die Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze (Oder-Neisse-Linie), was sie in Polen nicht gerade beliebter machte und ihre Forderungen nach Entschädigungen und dergleichen für die armen Deutschen, die wie sie, mit Hitler ins Land kamen und mit ihm auch wieder gehen mussten, erzeugten in Polen auch schon mal deftige Schlagzeilen:Erika Steinbach - die blonde Bestie?:

4 thoughts on “Erika Steinbach verteidigt Beleidigung von Wladyslaw Bartoszewski

  1. „persönliche Erfahrungen“. Ja, welche denn?

    So ein Rumgeeier darf schon von einer Person, die sich auf dem politischen Parkett bewegt, überhaupt nicht kommen. Da hat ja jede Frau von der Pommesbude mehr politisches und diplomatisches Geschick. Zumindest muss man auch in der Lage sein zu artikulieren, was einem an einer Person missfällt, die man scharf angreift.

    Aber solche Leute katapultieren sich schon selber ins Aus. Eigentlich brauchst Du in diesen Fällen nur das Popcorn rauszuholen und es Dir gemütlich zu machen.

  2. Bartoszewksi ist mir auch wenig sympathisch, prüf mal, was der zu Zeiten des Ostblocks so getrieben hat als Historiker. Hat bestimmt objektiv geforscht.

    Steinbach bemüht sich um Versöhnung. Macht nen ganz netten Eindruck.

    Was da aus Polen kommt ist dieser typische billige polnische Loser-Nationalismus.

    So wie auch früher, Frankreich und so, also vor 1939, große Fresse, aber keine Substanz.

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