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Offener Brief an den Piraten und Fundi Mirco da Silva

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Sehr geehrter Bolschewist!

Du kennst dich ja sehr gut mit der piratesken Kommunikationsform „Offener Brief“ aus. 2009 hast du in einem offenen Brief an einen FDP-Politiker weinerlich die Macht angebettelt. 2010 hast du sogar einmal einen offenen Brief bekommen. Von einem besorgten Mitglied der Piratenpartei, welches dir vorwirft, dass du beleidigend und rassistisch auftrittst, was mich persönlich nicht wirklich überraschen würde. Aber kommen wir zur Sache. Du hattest dich ungefragt in die Diskussion mit dem parlamentarischen Anarchisten Oliver Höfinghoff, den ich zu einem Diskussionsabend über die Widersprüchlichkeit seiner parlamentarischen Tätigkeit und seinem Anspruch Anarchist sein zu wollen eingeladen hatte, eingemischt. Ja, du hast dich förmlich aufgedrängt und hast deinen innigen Wunsch bekundet unbedingt dabei sein zu wollen. Es ist schon reichlich befremdlich, wenn sich jemand so aufdrängt und dein Angebot dich um die Technik zu kümmern, hat mich einige Minuten lachend über den Teppich rollen lassen.

Mirco da Silva-Der Held der Tweettätigen

Mirco da Silva-Der Held der Tweettätigen

Ja, welche Technik nur? Für viele Piraten scheinen alle Probleme dieser Welt durch Technik lösbar. Welch famoser Irrglaube! Willst du die Leute mit einer Power Point Präsentation zu Tode langweiligen oder ist dein Stimmchen zu dünn, dass es technischer Verstärkung bedarf? Wenn du da was Filmen willst, um dich wieder mal bei Youtube selbst bewundern zu können, dann muss ich dir einen dicken Strich durch dein Parteibuch machen. Ich persönlich finde den Begleittext zu dem Video sehr aufschlussreich, denn so wird sehr gut klar, dass er dir eigentlich nur um das Abgreifen von Staatsknete geht:

„Wie man mit Hilfe staatlicher Förderungen gute Projekte finanzieren kann.

Eine Partei ist ein Füllhorn, bei dem unten mehr rauskommt als man oben reinsteckt. Pro Mitglied und für jeden gespendeten Euro gibt es staatliche Fördermittel. Der Fördertopf ist begrenzt, d. h. für jede abgegriffene Förderung erhalten andere Parteien weniger. In diesem Vortrag wird es darum gehen, wie man diesen Mechanismus in der Praxis nutzen kann, um sinnvolle Projekte bestehender Organisationen unter dem Schirm und Schutz einer Partei zu finanzieren.“

Du lehnst also die bestehenden Herrschafts- und Machtstrukturen in keinster Weise ab, solange du die Hand aufhalten kannst. Ja, so geht der Bolschewismus. Sich am Rennen um Macht, Geld, Einfluss und Posten zu beteiligen und was daran auch nur annähernd anarchistisch sein soll, kannst du mir gerne mal erklären, obwohl ich befürchten muss, dass von dir keine Argumente kommen, weil du offensichtlich keine im Köcher hast. Mehrmals habe ich dich darauf hingewiesen, und du hast es leider nicht verstanden, dass du wohl kaum für Oliver Höfinghoff sprechen kannst. Da dieser bisher versucht meine offizielle Einladung zu der Runde auszusitzen und sich weigert ja oder nein zu sagen, obwohl er im Vorfeld mehrfach zusagte und auf meinen offenen Brief bisher nur mit lahmen Trollversuchen reagierte, steht ja nun einmal in keinster Weise fest, ob es zu einer Diskussion mit den parlamentarischen Anarchisten kommen wird. Sollte Höfinghoff doch noch den Mut haben und seine Teilnahme zusagen, dann wende dich doch bitte an ihn, wenn du teilnehmen willst und nicht an mich. Es sei denn, du willst ganz alleine mit mir diskutieren, was aber nicht so klar ist, da du dir offensichtlich selbst nicht sicher bist, was du wann wie willst.

Jedoch steht zu befürchten, dass du dem Beispiel von Höfinghoff folgst und mit viel Gerede und keinen Taten glänzen wirst. Damit du es verstehst, halte ich folgendes so einfach wie möglich:

Du darfst mitdiskutieren, wenn Oliver Höfinghoff die Challenge akzeptiert und er dich in seinem Team dabei haben will.

Das ist doch nicht so so schwer zu verstehen, oder? Aber wenn ich deine wirren und abstrusen Tweets richtig gedeutet habe, dann geht es dir neben der Aufmerksamkeit und dergleichen vor allem darum überhaupt mit mir öffentlich gegen die Realität zu Ringen, aber dazu musst du erst einmal eine offizielle Herausforderung formulieren. Am Besten schreibst du einen offenen Brief und formulierst erst einmal deinen Standpunkt, denn ausser Kohle und Macht scheint dir alles egal zu sein. Ich nehme aber an, dass ich von dir nichts mehr hören werde.
Joar, das war es!

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