Telegehirn

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Antideutsch ist nur ein Schlagwort

Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nationalistisch“ finden soll. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

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May the Force be with you, Robert Adler!

Der Vater der Macht ist tot! Robert Adler, der Erfinder der ersten drahtlosen Fernbedienung ist am letzten Donnerstag im Alter von 93 Jahren gestorben. 1956 erfand Robert Adler die “Zenith Space Command“, die noch vollkommen ohne Batterien auskam, aber dafür noch recht gewaltig war.

Die erste Macht funktionierte mittels mechanisch ausgelöster Schallwellen und Robert Adler hat mit der Erfindung der Fernbedienung den Frauen einen großen Dienst erwiesen, denn nun müssen sie nicht mehr aufstehen und das Programm umschalten, wenn der Herr des Hauses es wünscht. Durch Beobachtungen des Geschlechterkampfs um die Kontrolle der Macht lässt sich eine Beziehung recht gut analysieren. Die Erfindung der Fernbedienung hat das Fernsehen und das Fernsehverhalten nachhaltig geprägt, ob das nun gut ist oder nicht, vermag ich kaum zu sagen.


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Konservative lassen Heroin Dealer jubeln

Das Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger läuft zum 30.6.2007 mit den letzten Follow-Ups endgültig aus und obwohl das Projekt ein voller Erfolg war, wird es wahrscheinlich nicht fortgesetzt werden, weil sich CDU/CSU energisch gegen eine Weiterführung zur Wehr setzen. Das Projekt wurde durch eine ausgiebige medizinische Studie, unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Christian Haasen, Geschäftsführer des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg, begleitet. An dem Projekt sind die sieben Städte Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln und München, die Länder Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sowie das Bundesgesundheitsministerium beteiligt.

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Don Alphonso – King of the Hill?

Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup (“Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:

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Ed Koch von Paper Press fordert Sippenhaft

Ich bin generell gegen Orden und ähnliche Ehrungen und wenn man mir das Bundesverdienstkreuz oder ähnlichen wertlosen Tand anbieten würde, dann wäre meine Antwort ein Zitat a la Götz von Berlichingen. Auch schon deshalb, weil das eine oder andere Arschloch so ein Stück Blech um den Hals gehängt bekommt und man dann in schlechte Gesellschaft gerät. Das will ich nicht.

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Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1

Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. “Konservative” die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:

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Dutschke kommt! Vielleicht

Am Sonntag fand der von der CDU in Kreuzberg-Friedrichshain forcierte Bürgerentscheid zur Zurücknahme der Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße statt. Der Bürgerentscheid hat insgesant 200.000 € gekostet. Den WählerInnen in Kreuzberg-Friedrichshain wurde folgende Frage vorgelegt:

„Das Bezirksamt wird aufgefordert, die Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße zurück zu nehmen.“

Von den 184.827 Abstimmungsberechtigten gaben nur 30.695 oder 16,6 % ihre Stimme ab. 13.142 oder 42,9 % stimmten mit Ja und 17.478 oder 57,1 % stimmten mit Nein ab. Der Versuch der CDU die Umbenennung zu verhindern ist gescheitert. Das erforderliche Beteiligungsquorum lag bei 15 %. Damit sind auch die bahamitischen Insulaner mit ihrem Anliegen gescheitert, die Rudi-Dutschke-Straße zu verhindern. Mir persönlich ist das eher egal, denn wenn es z.b. eine Kaiser-Wilhelm-Str. in Berlin gibt, eine Bismarkstraße oder eine Karl-Marx-Straße, dann kann es auch ruhig eine Straße nach Rudi Dutschke benannt werden. Schließlich gibt es auch eine Axel-Springer-Straße, die ironischerweise an die Rudi-Dutschke-Straße grenzen würde. Es handelt sich bei der ganzen Auseinandersetzung um eine politische Spiegelfechterei im Vorfeld des 40. Jahrestages der 68er Bewegung. Beide Seiten haben sich hoffnungslos verrannt und beharren aus rein ideologischen Gründen auf ihrer Position. Geschenkt.

Manfred Dutschke, der Bruder von Rudi Dutschke, CDU-Stadtverordneter im brandenburgischen Luckenwalde, hat sich positiv zu dem Ausgang des Bürgerentscheids geäussert. Ob die Kochstraße im Sommer wirklich umbenannt wir, ist vollkommen unklar, denn einige Firmen, die ihren Sitz an der Kochstraße haben, wollen gegen die Umbenennung vor dem Verwaltungsgericht Berlin klagen. Zu den 27 Klägern gehören u.a. die Axel-Springer AG, die Wohnungsbaugesellschaft GSW, die Bundesingenieurkammer, Madra Immobilien und andere Gewerbetreibende. Die GSW hat angekündigt den gesamten Klageweg zu beschreiten, weil sie angeblich Kosten in Millionenhöhe fürchtet. Das ganze Briefpapier….Ähm…müsste geändert werden und die vielen Visitenkarten. Naja…ein etwas merkwürdiges Argument und da frage ich mich, ob die GSW einen Riesenvorrat an altem Briefpapier besitzt.

Am Rande bemerkt: Die Wahlbenachrichtigungen wurden von der PIN AG, einem privaten Postzustelldienst, zugestellt und dieser kassierte dafür 60.000 €. Die PIN AG gehört u.a. der Axel Springer AG. Ein Schelm wer Böses dabei denkt….

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