Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?


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Antideutsch ist nur ein Schlagwort

Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nationalistisch“ finden soll. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

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Taxi nach Telepolis

Das Heise/Telepolis einen genauen Blick auf die rassistischen Umtriebe der paläo-konservativen Philosemiten von politicallyincorrect.de warf, fand durchaus meine Zustimmung, wenn auch nicht ungeteilt, denn eine Passage des Artikels von Bastian Engelke rief meinen energischen Widerspruch hervor. Als Antwort auf die Kritik von Telepolis verfassten Stefan Herre, Beate Klein und „Turmfalke“ den Artikel Aufklärer Voltaire wäre heute ein „Rechtsradikaler“, doch das war ein wunderschönes Eigentor, wie Paul, von No Blood For Sauerkraut, treffend feststellte.

Für Kenner der Materie war von Anfang an klar, daß die Kompanien der PI-Kommentartrolle Gewehr bei Fuß stehen würden, um Telepolis, nicht nur in dessen Kommentarbereich, ordentlich einzuheizen. Das war schon in der Vergangenheit so, wenn Blogger es wagten, sich kritisch über PI zu äußern. Wohl auf Grund der großen Anfeindungen aus dem PI-Lager schrieb Bastian Engelke einen weiteren Artikel bei Telepolis und setzt sich dort noch einmal explixit mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen auseinander. So weit, so gut.

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Ya Basta! Solidarität mit Hophnung

Die Bloggerin Hophnung ist in den letzen Tagen und Wochen einem bisher nicht gekannten Maß an Mobbing ausgesetzt gewesen. Deshalb hat sie sich entschieden eine kleine Erholungspause einzulegen. Verantwortlich für dieses Mobbing sind u.a. zwei Hassblogger: Der philosemitische „Muselfresser“ und vorbestrafte „ca“ aus der rechtsextremen Ecke des kleinbloggersdorfer Irrenhaus und der Hassblogger „jolly rogers“ aka „nixxon“ aka „artur“ aus Frankfurt, der häufig seinen Bloggernamen änderte, um seine Spuren des Hasses zu verwischen.

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The Bridge on the River Külbel

Man sollte sinistren Gestalten wie Jürgen Cain Külbel eigentlich keinerlei Aufmerksamkeit schenken und die Angelegenheit lieber leise, still und heimlich hinter den Kulissen von gierigen Raubtieranwälten erledigen lassen, um dann am Ende, lautstark, über den „juristischen Kill“ zu berichten. Doch Külbel ist ein Sonderfall, nicht nur weil er ein Sonderling ist. Wie Külbel jetzt, mittels kruder Verleumdungen und durch konstruierte Vorwürfe, versucht eine Verbindung zwischen Davids Medienkritik und Pädophilie herzustellen, ist einfach nur noch widerlich.

Ich möchte hier nur noch ein paar Bemerkungen zu der Causa Külbel anbringen und an einem konkreten Beispiel, die stasiähnlichen Methoden von Jürgen Cain Külbel aufzeigen. Jürgen Cain Külbel will ja angeblich eine Reihe von Strafanzeigen gegen Blogger, darunter auch Telegehirn, gestellt haben. In den letzten Tagen versuchte Jürgen Cain Külbel hier zahlreiche Kommentare abzusondern, die jedoch alle in der Moderation landeten. Dabei versendete er auch „Botschaften aus der Idiotenzone“ an mich, wohl weil ich alle seine Mails längst ungelesen lösche.

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Sink the Külbel!

Jürgen Cain Külbel kann es nicht lassen und nun hat er sich mit einer weiteren Blogsupermacht angelegt. Auch in diesem Fall arbeitet Jürgen Cain Külbel wieder mit stasiähnlichen Methoden. Alles weitere zu den aktuellen, verleumderischen Auswürfen des Jürgen Cain Külbel gibt es bei Davids Medienkritik. Ray ist in Höchstform. Ganz großes Kino: Popcorn rausholen!

Ich werde heute auch noch einiges über die neuesten Aktivitäten des Antisemiten Jürgen Cain Külbel berichten. Denn auch mich belästigt der gekaufte Antizionist weiterhin mit seinen stasiähnlichen Methoden.


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Wo Heise sich irrt

Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich ein lesenswerter Artikel über die rassistischen Umtriebe bei politicallyincorrect.de. Der zweiteilige Artikel bedient sich dabei hauptsächlich der PI-Seite als Quelle und zerrt deren menschenverachtende und rassistische Propaganda ohne Gnade an das Tageslicht. Dafür erst mal ein großes Lob, vom noch größeren Telegehirn. Aber auch bei dem Telepolis-Artikel lassen sich kritikwürdige Stellen finden.

Das man bei Heise/Telepolis ausgerechnet die notorisch israelfeindliche und iranfreundliche, nationalbolschewistische Postille „junge welt“ als Quelle verlinkt, finde ich zwar etwas seltsam, aber es gibt ja nicht so viele MSM, die bisher über den Rassismus bei politicallyincorrect.de berichteten. Geschenkt. Doch im zweiten Teil findet sich eine merkwürdige Passage, die meinen Widerspruch hervorruft:

Hier geht die eher rechtskonservative Strömung, die sich bei PI exponiert, eine weitere merkwürdige Diskurskoalition ein, nämlich mit den ursprünglich aus dem linksextremen Spektrum stammenden sogenannten Antideutschen.

Die Antideutschen sind immer noch links, auch wenn das vielen „linken“ und anderen Ideologen nicht passt und weder PI, noch irgendein ernstzunehmende/r Antdeutsche/r würde jetzt an eine wie auch immer geartete Koalition denken. Nicht mal eine Diskurskoalition. Man kann so etwas natürlich ganz leicht konstruieren und anscheinend kann sich der Autor, Bastian Engelke, einen Seitenhieb auf die Antideutschen nicht verkneifen, den diese (die Antideutschen) zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA und Israel Nibelungentreue schwören. Es muss ja gleich die Nibelungentreue sein, und anscheinend ist man in Doitschland gleich stark verdächtig, wenn man sich energisch für das Existenzrecht Israels stark macht und in den USA „die letzte Barrikade der Freiheit, im Kampf gegen den Faschismus sieht.“ Wer sich so positioniert, der muss natürlich dazu neigen, alles Muslimische zum Abschuss freizugeben. Dann werde ich mal gleich im Dienste der Aufklärung und Demokratie meine Uzi polieren und zum fröhlichen „Musel-Halali“ blasen.


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Antideutsche Festtage von virtueller Prügelorgie überschattet

Die antideutschen Festtage haben noch nicht einmal richtig begonnen, da stehen die Antiimperialisten, Stasischweine, Terroristenfreunde und Erpresser schon Schlange, um sich ihre wohlverdiente virtuelle Prügel abzuholen. Besondere Freude macht es mir, wenn sich die Gelegenheit bietet, die virtuelle Bakunin-Gedenkdachlatte (hier ein Foto)  zu entstauben und gegen eine reaktionäre Gestalt zu schwingen, die nicht nur jede Menge Dreck am Huf hat, sondern auch noch alle vier oben genannten „Eigenschaften“, man könnte auch Geisteskrankheiten schreiben, auf sich vereint. Wer bei der 1. Lektion, Geographie, noch halbwegs das Klassenziel erreichte, der könnte hier jetzt schon scheitern, denn es geht um die verhasste Klassenjustiz, die die Antideutschen Hurra-Israel-Blogger auch noch schützt und ihnen z.b. das Setzen von Deep-Links schon 2003 erlaubt hatte. Manchmal stehen auch „wir“ Antideutschen am Fenster, blicken dabei auf Doitschland und vergießen leise, still und heimlich eine Träne der Rührung, weil es in diesem Land eine „antiimperialistische Klassenjustiz“ gibt und wenn der Stasi-Onkel nicht mal langsam zum Pyschiater geht, dann holen sie ihn noch ab.

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Liebe Gudrun Eussner!

Ich wollte Dir eigentlich im Kommentarbereich auf Deine Fragen antworten, aber am Ende merkte ich, daß das den Rahmen dort sprengen würde und die angesprochenen Fragen sind mir zu wichtig und deshalb habe ich einen Artikel daraus gemacht.

telegehirn, ich habe es so ähnlich gemeint wie Hamster. Was soll die Rumhackerei auf anderen Bloggern? Macht doch einfach Eure Arbeit, die ist doch in Ordnung, finde ich jedenfalls.

Man sollte, nein man muss, andere Blogger kritisieren, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Das habe ich bei Marcel Bartels getan, als er anfing mit seiner antizionistischen und antijüdischen Hetze. Das würde ich auch bei jedem anderen von mir verlinkten Blog machen, wenn dort solche Dinge passieren. Ich würde mir das auch wünschen, wenn ich mich mal verrenne, daß mich Kollegen (Nicht so ein Schmierlapp wie balou.) darauf hinweisen. So etwas wie soziale Kontrolle gibt es im Internet kaum und in der Blogosphäre schon mal gar nicht.

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May the Force be with you, Robert Adler!

Der Vater der Macht ist tot! Robert Adler, der Erfinder der ersten drahtlosen Fernbedienung ist am letzten Donnerstag im Alter von 93 Jahren gestorben. 1956 erfand Robert Adler die „Zenith Space Command„, die noch vollkommen ohne Batterien auskam, aber dafür noch recht gewaltig war.

Die erste Macht funktionierte mittels mechanisch ausgelöster Schallwellen und Robert Adler hat mit der Erfindung der Fernbedienung den Frauen einen großen Dienst erwiesen, denn nun müssen sie nicht mehr aufstehen und das Programm umschalten, wenn der Herr des Hauses es wünscht. Durch Beobachtungen des Geschlechterkampfs um die Kontrolle der Macht lässt sich eine Beziehung recht gut analysieren. Die Erfindung der Fernbedienung hat das Fernsehen und das Fernsehverhalten nachhaltig geprägt, ob das nun gut ist oder nicht, vermag ich kaum zu sagen.


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Don Alphonso – King of the Hill?

Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup („Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:

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Ed Koch von Paper Press fordert Sippenhaft

Ich bin generell gegen Orden und ähnliche Ehrungen und wenn man mir das Bundesverdienstkreuz oder ähnlichen wertlosen Tand anbieten würde, dann wäre meine Antwort ein Zitat a la Götz von Berlichingen. Auch schon deshalb, weil das eine oder andere Arschloch so ein Stück Blech um den Hals gehängt bekommt und man dann in schlechte Gesellschaft gerät. Das will ich nicht.

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Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1

Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. „Konservative“ die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:

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Lichtenrade: Ein paar persönliche Anmerkungen

Als ich am Samstag diese Meldung las, horchte ich auf, denn ich lebte als Kind und Jugendlicher in Berlin-Lichtenrade. Meine Eltern zogen Ende der 70er Jahre von Kreuzberg 61 nach Lichtenrade. Ich besuchte dort die Grundschule und das Gymnasium. Allerdings war ich nicht auf dem Georg-Büchner-Gymnasium, sondern auf dem anderen Gymnasium in Lichtenrade. Dieses hatte damals einen schlechten Ruf, denn kurz bevor ich dort meine Kreise zog, gab es einen „Drogenskandal“ (Es hatte jemand mit Grass gehandelt.) an der Ullrich-von-Hutten und deshalb wollten viele Eltern ihre Kinder lieber nicht dorthin schicken und so erhielt das Georg-Büchner-Gymnasium größeren Zuspruch als es verkraften konnte. Meine Wahl fiel von Anfang an auf die UvH, nicht nur wegen der guten und erfolgreichen Schach-AG, mit der ich den einen oder anderen Erfolg erringen konnte.

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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.

Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß „Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt“ versucht hätten Jürgen Cain Külbel „zu diskreditieren.“ Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:

Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.

Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte „ParteibuchWiki“ von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.

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J’Accuse!

Ich klage heute mal keine Antisemiten, Antizionisten, Antiimperialisten, Rassisten, Faschisten (Ob rot oder braun.) oder Diktatorenfreunde an. Ich möchte auf einen sehr beschämenden Vorgang hinweisen, denn ein schlimmer sexueller Denunziant treibt in der Blogosphäre sein Unwesen. Jetzt ist diesem sexuellen Denunzianten die Maske vom Gesicht gerissen worden. Wieder einmal hat die political correctness gesiegt.

Wie heißt es?

Den Sexisten eine kleben!

Immer feste druff…


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Wer suchet, der findet

Eine kleine Auswahl der interessantesten Suchbegriffe dieser Woche:

  • wm 96 elfmeterschießen zettel
  • bismarck neger
  • wie erhöht man seine besucherzahl?
  • lustiges Gebet < Hartz IV
  • strumpfhosenoverall
  • kreuzzüge medizinische versorgung uni
  • jude+aldi,lidl
  • deutsche schülerinnen ficken türken
  • Ernährung der Stinkmorchel
  • libanesische beleidigung in worten
  • Private Adresse von Umweltminister Schnappauf
  • muslimin fickt
  • „die gebündelte Marie“
  • linke naiv gegnüber ausländer
  • was ist ein moslem
  • Search Ich könnte doch er schießt
  • zwei soldaten beim armdrücken
  • Deutschland Nationalismus blog diplomatie


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Von Amöben und Hausfrauen

Gestern hatte ich mich der Trafficnutte im Konfirmandenanzug angenommen und heute wende ich mich einem Hinterzimmerphilosophen zu. Im Blog Metalust & Subdiskurse befasst sich MomoRules im Beitrag Amöben oder: Beschimpfungskultur mal wieder in sehr wolkiger Weise mit diversen Themen. Wie der Titel des Beitrages schon erahnen lässt, befasst sich der verhinderte Halbtags-Hinterzimmerphilosoph mit der Kultur der Beschimpfung. Als Einleitung wählt der Hamburger Blogger eine leicht wolkige Geschichte über Fussball um dann bei der Schmähkritik zu landen. Es folgt eine fast weinerliche Klage, darüber das angemessene Emotionshaushaltsführung in der heutigen Zeit nicht mehr möglich sei. MomoRules kommt dann zu der Gewaltfrage und zieht zwei Beispiele heran:

Es gab einen Fall – nicht hier im Blog -, wo einer dem Anderen Schläge androhte und das damit begründete, daß er das, was der Andere schreibt, ja auch als verbale Gewalt empfände, das würde er doch durch die Entgegnung nur explizit machen. So lange er nicht wirklich zuschlage … fand ich dann auch völlig in Ordnung.

Das findet die Zustimmung des Hamburgers. Da ist er ganz und gar Kuschelpädagoge und hat Verständnis. Doch das zweite Beispiel trägt MomoRules angewidert vor:

In einem anderen Fall schrub jemand, er würde hier außerordentlich gerne gemochten Kommentatoren am liebsten die Fresse eintreten, wenn er sich dabei nicht die Füße schmutzig machen würde. Abgesehen davon, daß ich das Bild der schmutzigen Füße irgendwelcher durchgeknallten, islamophoben Neuköllner gar nicht mehr los wurde, hat mich das angewidert, und ich habe es gelöscht.

Hier wird, auch aus ideologischen Gründen, die Wahrheit einmal mehr verdreht und vielleicht fühlt sich MomoRules auch deshalb angepisst, weil er mich nach diesem Artikel in seine Blogroll aufnahm und mich dann später wohl wegen meiner Islamismuskritik, sowie meiner Ablehnung des Kulturrelativismus und der vorherrschenden Appeasementpolitik wieder von seiner Blogroll nahm. Auch verwahre ich mich gegen die von MomoRules in verleumderischer Weise vorgetragende Schmähkritik. Weder bin ich „durchgeknallt“ oder „islamophob“ und ob meine Füsse gewaschen sind oder nicht kann MomoRules nicht beurteilen und es geht ihn auch nichts an. Auch war das „Fresse eintreten“ non-verbal gemeint und war eine „legitime“ Antwort auf das Blogmobbing gegen mich, daß von diversen Marxisten vorgetragen wurde. Das blendet MomoRules dabei leider aus und steht stattdessen zu seinen mobbenden Gesinnungsgenossen.

Warum kommt mir dieser Absatz angesichts obiger Insulte heuchlerisch vor:

Eigentlich sind es ja zwei Fragen zum Thema Beschimpfung, die zusammen hängen: Warum wird welche Form der Beschimpung gewählt, und welche trifft wirklich. Und, Anschlußfrage: Wann ist es vielleicht sogar gerechtfertigt, jemanden treffen zu wollen. Letztere übersteigt allerdings meine morgendlichen Kapazitäten.

Jemanden per Ferndiagnose als durchgeknallt zu bezeichnen überstieg allerdings nicht die „moralischen Kapazitäten“ des MomoRules. Dann folgt in dem Beitrag wieder wolkiges Geschwafel, diesmal über „Schwuchteln“ und „finanziell abhängige Hausfrauen“. Endlich kommt MomoRules wieder in einen Bereich der halbwegs interessant ist:

Deshalb ist die in unserer Kultur bis vor kurzem wohl gemeinste Beleidigung der Nazi-Vergleich. Bis vor kurzem deshalb, weil’s ja immer mehr gibt, die’s gar nicht mehr schlimm finden, das zu sein. Als Abstufung kann die Unterstellung, Massenmord oder massenhaftes Sterbenlassen von Menschen, gewollt oder ungewollt, zu befördern, gelten. Analog hierzu der Antisemitismus- und der Totalitarismus-Vorwurf. Und wohl auch der Rassismus-Vorwurf.

Hmmm…Davon waren ja einige seiner Gesinnungsgenossen betroffen. Die einen machten in Israelkritik und andere wiederum sehen sich schon als zukünftige GULAG-Kommandanten. Zumindest benehmen sie sich so.

Endlich scheint die geistige Onanie zu Ende und er schafft jetzt sogar eine fast klare Aussage:

Wer hingegen das Hohelied des Kapitalismus singt, der muß schon damit leben, daß dabei eventuell ganz viele Leichen hinten raus kommen.

Ja, ja…der Kapitalismus ist das Böse schlechthin. Aber wer das hohe Lied auf Marx singt, der weiß genau das da viele Leichen hinten raus kommen werden.

Wer für den Irak-Krieg plädierte, nimmt ganz offensichtlich viele Leichen in Kauf und windet sich dann in Erklärungen über den Unterschied zwischen legitimer und illegitimer Gewalt, weil er etwas Funktionales noch irgendwie in den Bereich der Moral hinüberretten will.

Zu Saddam hätte es danach ja keine Alternative gegeben. Das die Terroristen, nennen wir sie einfach feige Mörder, in Namen einer Ideologie (Baathisten) oder einer Religion (al-kaida), so oder so ihrem blutigen Handwerk nachgehen würden, weil sie einfach den Westen schlechthin hassen. Sie hassen unsere Freiheiten. Sie hassen die Aufklärung und sie hassen die Säkularisation der westlichen Gesellschaft. Sie hassen die Demokratie und die Meinungsfreiheit. Sie hassen das Selbstbestimmungsrecht der Frau und fürchten das die Strahlkraft der westlichen Werte die Menschen in der islamischen Welt „verführt“. Deshalb der Terror.

Ich persönlich erlebe es zudem als drastische Beleidigung, wenn man mir überheblich unterstellt, ich würde nur wolkig daherreden.

Wenn ich das geahnt hätte!

Das macht mich wahnsinnig, weil ich mein So-oder-So-Sein an einen intellektuellen Forscherdrang knüpfe, und finde das dann ungleich gemeiner als z.B. ein „Arschficker“, z.B.. Natürlich auch, weil Arschficken zweifelsohne Spaß machen kann, kann’s nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren – weil es jedoch wahr sein könnte, daß ich wolkig daherrede.

Arschficken kann Spaß machen. Keine Frage. Manchen macht es Spaß und anderen nicht. Mir macht es durchaus Spaß. aber ich bin ja angeblich nur eine „Hete“. Und es stimmt: er redet wolkig daher.

Nichtsdestotrotz trifft mich das so dermaßen in meinem Selbstverständnis, daß ich unbändige Lust verspüre, zurück zu beleidigen und dabei möglichst zu verletzen. Und dann selbst immer drastischer werde.

Jetzt mache ich mir aber Sorgen. Nicht das MomoRules noch einen, wenn auch nur virtuellen, Amoklauf startet. Dann beklagt er sich bitterlich über „die Debatte mit den Liberalen innerhalb des letzten Jahres“ in die er „mit großer Offenheit hineinspaziert“ sei und sich dann am Ende doch beleidigt fühlte. Er „konnte es einfach nicht mehr hören, diese ewigen Totalitarismus- und Zwangs-Vorwürfe in varriierter Form“ und beklagt sich über die Angriffe gegen seine „persönliche Integrität“ und sein „Selbstverständnis“. So ergeht es einem eben wenn man als Blogger tätig ist. Besonders wenn es um politische, soziale oder religiöse Fragen geht. Ich selbst wurde schon Opfer von Morddrohungen und Verleumdungskampagnen. Da hilft nur eines: Den Rotz hochziehen und sich nicht einschüchtern zu lassen.

Am allerfiesesten finde ich, daß auf Argumente nicht eingegangen wird und andere Wahrheiten als die eigene noch nicht einmal mögliche in’s Auge gefaßt werden.Das ist eine Entwertung des Gegenübers. Und das ist dann auch der eigentliche Kern des Beleidigens: Die Entwertung von Personen.

Ja, ja….es gibt nur eine Wahrheit: das es viele Wahrheiten gleichzeitig gibt. Manche entwerten sich auch selbst. Und nun wird MomoRules ernst:

Viele nennen sowas Identität, das, was dann entwertet wird – ich würde es anders nennen, egal. Wenn Mohammed, an den man glaubt, als Kinderficker oder Massenmörder dargestellt wird, klar, dann geht’s um einen selbst, wenn man an ihn glaubt, und das ist schier unerträglich, sich in dieser Form diffamiert zu sehen.

Unerträglich ist etwas anderes: Es geht nicht um die Darstellung von Mohammed als „Kinderficker“ oder „Massenmörder“. Es geht doch eher darum, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte. Es geht sogar um noch mehr, denn es ist bestimmten Leuten wichtig, das die Muslime wissen: „Wir würden niemals sagen das Mohammed ein „Kinderficker“ und „Massenmörder“ war. Selbst wenn es die Wahrheit wäre.“ Statt sich die Frage zu stellen und diese für sich endgültig zu beantworten, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte, bemühen sie sich ängstlich darum nicht in den Verdacht zu geraten eine unbequeme Wahrheit auch nur zu denken.

Ein solches Verhalten erinnert mich an eine Doppelfolge South Park (10. Staffel, Cartoon Wars Part I+II) aus dem April diesen Jahres. In der ersten Folge geht es fiktive Zensur, während die zweite Folge wirklich vom ausstrahlenden Sender zensiert wurde. Im South Park Universum sollte eine Folge von Family Guy mit dem Propheten Mohammed gesendet werden. Die Bewohner von South Park weigern sich aktiv für die Meinungsfreiheit einzutreten und führen lieber einen schwachsinnigen Plan aus. Sie schütten Tonnen von Sand auf die Hauptstrasse von South Park und beginnen ihre Köpfe im Sand zu vergraben. Sie wollen damit den Terroristen, die schon mit Vergeltung drohen, zeigen das sie unmöglich die Folge von Family Guy sehen können und hoffen so der Vergeltung zu entgehen. Die Kopf-in-den-Sand Nummer wird in weiten Teilen der (South Park) USA kopiert.

Diese Mentalität finden wir auch hier in Europa. In der Realität.

Kommen wir wieder zurück zu der Frage ob Mohammed ein Kinderficker und/oder Massenmörder gewesen sein könnte. Wenn man sich die Geschichte der Ausrottung der Banu Quraiza betrachtet, dann komme ich unweigerlich zu dem Schluß das Mohammed ein Massenmörder war. Dazu kommen noch weitere Angriffskriege die Mohammed persönlich anordnete und führte. Das sollte eigentlich zur Beweisführung reichen.

Bleibt noch die Frage ob Mohammed ein Kinderficker war. Wenn man Buchārī und Muslim ibn al-Haddschādsch als Quellen heranzieht, dann war Aischa neun als Mohammed Sex mit ihr hatte. Selbst wenn Aischa vierzehn war, dann kann man Mohammed durchaus als Kinderficker/Kinderschänder bezeichnen. Vielleicht muss man das sogar offensiv vertreten und darf über solche Dinge nicht schweigen. Das ist auch eine Frage der Moral.

Bezeichnend somit, daß jene, die aus einem Recht auf Meinungsfreiheit ein Recht auf Beleidigung machen wollen, während sie ein Recht auf soziale Sicherheit bestreiten und sogar ein Problem mit dem Begriff „Grundrechte“ haben, es dann wieder mal schaffen, am Widerlichsten loszuschlagen: Amöbe nennen sie ihr Gegenüber. Obwohl, siehe Bild oben, die ja durchaus was von moderner Kunst haben, die Amöben das sei zugestanden.

Wenn sich Muslime durch die Meinungsfreiheit beleidigt fühlen, sich sogar durch die Wahrheit beleidigt fühlen, dann müssen sich die berufsbeleidigten Muslime einmal in Toleranz üben, denn es darf nicht sein, daß man wegen der Drohungen der Infamen der Schere im Kopf freien Lauf lässt. Merkwürdig: Es ist doch bezeichnend, daß jene, die das Recht auf Meinungsfreiheit aus Feigheit und Furcht einschränken wollen und gerne freiwillig darauf verzichten, jene sind, die immer nach sozialer Sicherheit schreien und in dieser das Allheilmittel für alle Probleme der Welt sehen. Das hat Ähnlichkeiten mit jenen Politikern die Grundrechte im Namen der Sicherheit einschränken wollen. Das selbe Spiel, aber auf einem anderen Platz.

Da schalte ich dann innerlich ab und habe unbändige Lust, zurück zu beleidigen, selbst wenn’s mir gar nicht galt.

Der Rächer der Enterbten. Ein moderner Robin Hood. Mit ihm möchte man in die letzte Schlacht ziehen und den pöhsen Kapitalimus besiegen und das Paradies auf Erden errichten. Das Interessante an solchen Salon-Marxisten ist, daß sie oft einem einträglichen Beruf nachgehen und es sich gut gehen lassen, aber während sie sich mit Fair Trade Kaffee das Gewissen beruhigen dreht sich die Erde doch weiter. Es ist schon bemerkenswert das solche Leute nie in einem Supermarkt an der Kasse arbeiten, sondern meistens zu den Besserverdienenden gehören. Das war aber bei solchen angeblichen „Linken“ schon immer so. Ich kenne sogar einige dieser armen Gestalten persönlich. Sie nennen bestimmte Menschen die ihre Meinung nicht teilen gerne „Ex-Linke“ und machen so deutlich das es sich um Verräter handelt. Das alte Spiel. Da ist die Tradition von Marx bis heute ungebrochen. Es gibt immer Verräter und diese handeln natürlich stets moralisch höchst verwerflich. Bei solchen Mechanismen bekomme ich eine unbändige Lust…Bei Bakunins Dachlatte!


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Gegendarstellungen auch in Blogs angekommen

Gegendarstellungen findet man meist in Zeitungen und manchmal werden auch welche im Fernsehen verlesen. Aber in einem Blog habe ich bisher auch noch keine gelesen. Eines war aber klar: das so ein Nerd wie Marcel Bartels der erste Blogger sein würde, der eine Gegendarstellung bringen muss.

Wenn ich das gewusst hätte…dann wären harte Maßnahmen gegen diesen Nerd gar nicht nötig gewesen, oder?


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Dreiklassenwahlrecht?

In einer Pressemitteilung des Libertären Instituts und von Andre Lichtschlag, dem Herausgeber von eigentümlich frei, wird der Entzug des Wahlrechts für „Nettostaatsprofiteure“ gefordert. Die Kernaussage der Erklärung:

Vielleicht sollte ernsthaft über folgende Idee nachgedacht werden: den Entzug des Wahlrechts für alle Nettostaatsprofiteure. Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Ein solcher Wahlrechtsentzug für die Unproduktiven wurde bereits in den 70er-Jahren von Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angedacht und kürzlich von Ökonomieprofessor Hans-Hermann Hoppe aus Las Vegas präzisiert.

Das ausgerechnet der Nettostaatsprofiteur Hoppe mit dabei ist, wo er doch an einer staatlichen Universität in Las Vegas tätig ist, sollte einem schon die Sinnentleertheit der Forderung deutlich machen. Nun könnte man sich fragen, ob es sich nicht um eine Posse handelt. Eine wohl durchdachte Provokation eben, denn nichts regt den nichtwählenden Kleinbürger mehr auf, als wenn ihm jemand sein, nicht genutztes und so verachtetes, Wahlrecht streitig machen will. Andererseits ist diese Thema doch zu wichtig und zu bedeutend, als das man darüber Scherze machen oder Possen reissen dürfte. Vergessen wir nicht liebe Mitverschwörer: Wir sind in Deutschland. Jenes Land das den humorlosen Witz erfand.

Die Forderung des Libertären Instituts würde faktisch die Wiedereinführung des Dreiklassenwahlrechts bedeuten. Auch sind Nettostaatsprofiteure überdurchschnittlich oft Nichtwähler und in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit ist die Wahlbeteiligung meistens sehr niedrig. Deshalb nehmen viele der Nettostaatsprofiteure die Forderung des Libertären Instituts vorweg und bleiben den Wahlen fern.

Die Reaktionen innerhalb der Blogosphäre sind deutlich. Der Fordererung des Libertären Instituts wird deutlich eine Absage erteilt. Doch es gibt, mal wieder, eine Ausnahme.

So findet Rayson, von den Bissigen Liberalen, eindeutige Worte und macht klar, daß die Nettotransferempfänger (Sehr hübsches Wort) in den meisten Fällen nicht freiwillig in diese Lage geraten sind, sondern von der Politik und Lobbyverbänden in diese Zwangslage gebracht werden. Zum Abschluss resümiert Rayson:

Nein, dieses Niveau an menschenverachtender Selbstgerechtigkeit, das Lichtschlag (lassen wir doch die Maskerade sein) da offenbart, diskreditiert ihn, seine Zeitschrift, sein Institut und die ganze Baggage der Hoppe-Pferdchen. Für immer. Das ist nicht liberal, das ist auch nicht libertär. Das ist faschistisch.

Die Freiheitsfabrik zieht einige Beispiel heran und entlarvt die Schwachstellen der Forderung „Weniger Demokratie wagen“ und Bodo Wünsch bezeichnet die Presseerklärung als illiberale Geschreibsel und verweist darauf, daß die „Libertäre Plattform in der FDP“ (LP/FDP) nie eine solche Pressemitteilung autorisiert hat. Auch Oliver Luksic erteilt der „libertären“ Forderung eine klare Absage und betont die Wichtigkeit des allgemeinen Wahlrechts:

Das allgemeine Wahlrecht eine ist Errungenschaft, für die gerade Liberale gekämpft haben, die ich nicht aufgeben will- was auch meiner Meinung nach ( zu Recht) dem Grundgesetz wiedersprechen würde.

Greg B. Grabinski erkennt, wohl als einziger Blogger, die Satire innerhalb der Forderung und glaubt, daß man damit die Demokratie retten könne.

Die Ausnahme bildet der Blog der angeblich politisch Unkorrekten. Diese übernehmen fast unkommentiert den Text von Lichtschlag und Co. und unterstreichen damit wieder einmal ihre antidemokratische Haltung.

Als Fazit bleibt zu sagen, daß die Forderung nach einem Ausschluß von Nettostaatsprofiteuren vom Wahlrecht eine unsinnige, wenig hilfreiche und selten dämliche Forderung ist. Doch auch einige der Reaktionen sind als hysterisch zu bezeichnen.

Besonders am äussersten linken Rand der Blogosphäre kriecht jetzt die eine oder andere politisch inkontinente Ratte aus ihrem Loch und bringt gleich eine ganze Partei in Zusammhang mit der Presseerkärung des Libertären Instituts. Volksverhetzung und Verleumdung sind eben das Steckenpferd der Etatisten und Nationalisten, egal ob rinks oder lechts.

Den „Libertären“ um Andre Lichtschlag und nicht nur denen, möchte ich noch folgendes Zitat mit auf den Weg geben:

Mit einem Wort, wir weisen alle privilegierte, patentierte, offizielle und legale Gesetzgebung, Autorität und Beeinflussung zurück, selbst wenn sie aus dem allgemeinen Stimmrecht hervorgegangen sind, in der Überzeugung, daß sie immer nur zum Nutzen einer herrschenden und ausbeutenden Minderheit gegen die Interessen der ungeheuren geknechteten Mehrheit sich wenden können.

In diesem Sinne sind wir wirklich Anarchisten.

Michail Bakunin aus „Gott und der Staat


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Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus

Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.

Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts „junge welt“. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:

Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…

Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:

Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?

Aber Külbel ziert sich:

Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.

Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:

Ehrenwerteste,

am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.

Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.

Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?

Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.

Entspannen Sie sich.

Jürgen Cain Külbel

Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.

Sehr geehrte Frau Liza,

auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:

„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“

Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?

Sehr geehrte Herr/Frau Liza,

nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.

Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:

Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.

Als „Journalist“, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:

Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Eben. „Private“ Meinungen dürfen gegenüber einem „öffentlichen Journalisten“, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie „privat“ sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.

Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:

…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter „Taktik der verbrannten Erde“ verstanden hatte.

Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:

Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der „Auserwähltenplatte.“ Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das „Massaker“ war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.

Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als „Israelkritik“ getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II  über „Citizen Cain“ Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.

Kein Fussbreit den Antisemiten!

Solidarität mit Lizas Welt!