Telegehirn

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Offener Brief an den Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky

Hey, Heinz Buschkowsky!

Es geht mir an dieser Stelle nicht um deine schlechtsitzenden Anzüge, farblich schrecklichen Hemden und Krawatten, bei deren Anblick regelmäßig Menschen ins Koma fallen, denn dafür ist die Modepolizei zuständig. Als Kreuzberger im Neuköllner Exil, der tiefe Wurzeln in Neukölln besitzt, wollte ich dir sagen, dass ich dich einfach nicht mehr ertragen kann. Du hast ein Buch geschrieben und lässt jetzt Vorabdrucke in der Fachzeitschrift für kleinbürgerlichen Rassismus erscheinen, was bei näherer Betrachtung recht konsequent erscheint, denn sowohl von der Mitte der Gesellschaft bis an den äussersten rechten Rand applaudiert dir der ausländerfeindliche und deutschtümelnde Pöbel begeistert zu. Deine heutige Episode nennt sich “die bittere Wahrheit über Multi-Kulti” und beim Lesen habe ich mich ernsthaft gefragt, über welches Neukölln auf welchem Planeten du da eigentlich schreibst.

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Offener Brief an Farlion!

Sehr geehrte Frau Farlion!

 

Ich wollte es erst nicht glauben, aber die Informationen verdichteten sich in den letzten Tagen jedoch immer mehr und so sehe ich mich jetzt gezwungen mein bisheriges Schweigen zu brechen. In deinem Blog hast du bisher recht erfolgreich den Eindruck vermittelt, dass du Konstrukte wie Google+ und die bestehenden politischen Verhältnisse kritisch kommentierst. Dank der Informationen, die mir Richard Gutjahr zugespielt hat, wird deutlich, dass Du eine ganz große Nummer in der Abzockbranche bist. Richard Gutjahr wollte lieber anonym bleiben, da er deine grausame Rache fürchtet und hat mir daher freundlicherweise seine Erkenntnisse kostenlos zur Verfügung gestellt.

Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass du der Kopf einer weltweiten Telefon-, SMS-, Internet- und Kettenbriefabzockkampagne bist. Ich appeliere daher an dein restliches Gewissen, welches du hoffentlich noch besitzt. Lass ab von deinem ausbeuterischen Handeln, sonst hat dein Arsch Kirmes! Ich will hier ja keine Drohungen ausprechen, aber wenn Du damit nicht sofort aufhörst, können dich deine Leibeigenen blutig von der Strasse kratzen.

Vielleicht denkst Du dir jetzt, liebe Frau Farlion: “Lass ich es einfach mal darauf ankommen und warte ab, ob Telegehirn nicht blufft.” Daher folgt hier meine umumstössliche Beweiskette:

Ich habe wie Holmes ermittelt und bin schnell auf deine SMS-Abzocke gestossen. Da hast einfach alle einsamen und bisher verschmähten Piraten eiskalt angesimst und ihnen was von Liebe vorgelogen. Hier der Vorsitzende Nerz in seiner Verzweiflung: Abgezockt und weiter allein. Schon war deren Konto leer und das Geld wanderte in deine gierigen Hände. CIA, BND, MI6 und GEZ waren dir dicht auf den Fersen, aber du konntest entkommen und der Protest der gekränkten Piraten lief ins Leere. Obwohl im Pass deiner falschen Identität deutliche Warnhinweise standen, konntest du erfolgreich flüchten. Daher war es dir möglich deine schändliche Abzocke im Untergrund unerkannt fortführen. Deine Beziehungen bis in höchste Kreise waren dir dabei sehr hilfreich und eine Ministerin nahm dich unter ihre nicht zu übersehenden Fittiche. Mit neuen Papieren ausgestattet ging es nun wieder frisch ans schändliche Werk des Betrugs und der Abzocke.

Nun war das Internet an der Reihe. Niemand war mehr sicher und wir erinnern uns mit Schrecken an das Abzockjahr 2010, als viele von uns was kostenlos gedownloadet hatten und dann Abzockbriefe erhielten. Hätte ich schon damals geahnt, dass Du dahinter steckst, Frau Farlion, ich hätte die Eifel mittels Wasserstoffbomben verglast. Sogar der Weihnachtsmann wurde von dir schamlos betrogen. Kinder trauten nicht mehr ihren Augen und mussten oftmals Privatinsolvenz beantragen. Dafür solltest du dich schämen! Dieser arme Rentner ist noch immer von der Rechnung für das angeblich kostenlose Tierpornovideo schwer traumatisiert und muss wahrscheinlich sein Haus verkaufen. Ebenfalls schwer empört klopfte diese Abordnung von Hausfrauen aus Sachsen-Anhalt verzweifelt an die Tür deiner Briefkastenfirma. Natürlich ohne Erfolg.

Für diese verzweifelten Menschen trägst Du alleine die Verantwortung. Du hast das Vertrauensverhältnis zwischen Menschen und Telefon nachhaltig gestört. Doch damit ist es ab heute vorbei. Dank meines anonymen Informanten konnte ich deine Fährte aufnehmen und du fragst dich sicherlich, wer das mit deinem Auto war? Ich war das. In Namen der Geschädigten. Wie ich erfahren habe, bist du schon einmal im Jahr 1996 erwischt worden. Im Prozeß hast du leider kein Gesicht gezeigt, alles abgestritten und bist dann dank deiner guten Beziehungen freigesprochen worden. Danach hast du auch noch großkotzig in den Medien geprahlt.

Dieser offene Brief wird sicherlich Wunder bewirken. Darin kann kein Zweifel bestehen. Dieses Fanal gegen die hemmungslose und undemokratische Abzocke wird heller brennen als 1000 Sonnen!

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