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Vom piratischen Regen in die staatssozialistische Traufe kommen

Die revolutionären Arbeiter haben sich zu entscheiden, ob sie ihren Klassenkampf von ausgesonderten Delegierten auf dem Parkett des Parlaments in Kompromissen mit der Bourgeoisie führen lassen wollen, oder ob es ihnen mit dem Bekenntnis ernst ist, daß die Befreiung der Arbeiterklasse das Werk der Arbeiter selbst sein muß.

Erich Mühsam, Fanal, Anarchistische Monatszeitschrift“, Jg. 2, Nr. 7, April 1928

In der letzten Woche erklärten 36 (Ex-)Piraten medienwirksam ihren Übertritt in die Partei „die Linke“. Nach jahrelangen Flügelkämpfen, inklusive Bedrohungen, Mobbing und dergleichen seitens der „liberalen Rechtsstaatspiraten“ gegen linke Piraten, kindischen Streitereien, ob eine Fahne der „Antifaschistischen Aktion“ auf dem Parteitagsfockmast hängen darf oder nicht, haben sich nun die letzten Reste der Backbordpiraten in die Rettungsboote begeben, wenn sie nicht schon früher mehr oder weniger freiwillig von Bord springen mussten, und haben das Flaggschiff des Staatssozialismus in Deutschland bestiegen.

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