Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?


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Massiver Polizeieinsatz in der von Refugees besetzen Schule in der Ohlauerstraße

Gestern Abend kam es gegen 20:30 Uhr* vor der von Refugees besetzten Schule in der Ohlauerstraße zu einer Messerstecherei. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Eine davon schwer. Sowohl bei den Opfern, als auch bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um PoC gehandelt haben. Ob Beteiligte in der Schule wohnen, ist bisher unbekannt. Laut eines der Opfer soll der Täter angeblich in die besetzte Schule geflüchtet sein. Es folgte der insgesamt 25. Polizeieinsatz in diesem Jahr. Wenn ich richtig mitgezählt habe. Auch dieser Einsatz ist im Kontext der rassistischen und repressiven Handlungsweise der Berliner Polizei zu sehen. Innensenator Henkel gewährt seinen Kettenhunden den größtmöglichen Spielraum, wenn es gegen Refugees und den von ihnen besetzten Orten geht.

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Morgen: Runder Tisch im Rathaus Neukölln: Gegen „rumänische und bulgarische Großfamilien“

Mir sind zwei Mails einer „Initiative Stuttgarter Strasse“, die sich gegen „rumänische und bulgarische Großfamilien“ richtet, zugespielt worden. Als Erstes der Hinweis auf einen sogenannten „runden Tisch“ im Rathaus Neukölln unter Beteiligung der Stadträtin Giffey (SPD). Am 10.7. um 17 Uhr im Rathaus Neukölln. Also am morgigen Mittwoch. Wer Lust hat, kann bei der Nummer unten anrufen oder Mails schicken. Besser noch am Mittwoch ins Rathaus Neukölln kommen. Als Zweites ein offener Brief dieser „Initiative“.

Sehr geehrte Medienvertreter,

wir möchten Sie nochmals auf dieses brisante Thema aufmerksam machen!

Mittlerweile hat sich auch Frau Dr. Giffey bei unserer Initiative gemeldet und es wird ein Gespräch am runden Tisch am Mittwoch, den 10. Juli 2013 um 17.00 Uhr im Rathaus Neukölln mit Bewohnern der Stuttgarter Strasse und Umgebung und einigen Institutionen (u.a. Polizei, Ordnungsamt etc.) stattfinden.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn auch Sie dieses Thema, was ja für unsere Stadt auch sehr wichtig ist, denn es gibt so viele Betroffene in Berlin und die Politiker lassen uns Berliner mit der Situation meistens allein und beschönigen alles, aufgreifen würden.

Gerne stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 030/5682 5953 oder der Emailadresse stuttgarterstrasse@a-n-b.de für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Initiative Stuttgarter Strasse

Der offene Brief:

Anwohner der Stuttgarter Strasse im Bezirk Neukölln

12059 Berlin

An den

Bürgermeister des Bezirks Neukölln

Herrn Heinz Buschkowsky

Karl Marx Straße 83

12040 Berlin

Unzumutbare Belastungen in der Stuttgarter Straße durch Lärm und Schmutz

Sehr geehrter Herr Buschkowsky,

im Namen vieler Bewohner der Stuttgarter Straße rund um das Haus Nummer 56 bitten wir Sie um eine schnellstmögliche Beruhigung der sich immer weiter eskalierenden Situation in unserer Straße. (Aus vielen Emails, die Sie seit 2010 in Kopie erhalten haben, geht das ja auch schon hervor).

Seit ungefähr drei Jahren wird das Nachbarhaus (Stuttgarter Str. 56) vorwiegend von rumänischen und bulgarischen Großfamilien bewohnt.

Leider kommt es seit diesem Zeitraum immer wieder zu erheblichen Konflikten: Beeinträchtigungen der Wohn- und Lebensqualität in der Straße rund um dieses Haus und speziell in dem Haus Stuttgarter Str. 57, da sich hier ein gemeinsamer Innenhof geteilt wird:

1. Es besteht eine starke Lärmbelästigung zu fast jeder Tages- und Nachtzeit

· durch größere Menschenansammlungen vor dem Haus und im Innenhof,

· laute Musik zu allen Tages- und Nachtzeiten aus den Wohnungen

· laute Musik aus den Fahrzeugen, quietschende Reifen bei An- und Abfahren, lautes Hupen

· laute Gespräche und Geschrei aus den geöffneten Fenstern der augenscheinlich stark überbelegten Wohnungen,

· bis spät in die Nacht herumtobende Kinder und

· immer stärker eskalierende verbale Auseinandersetzungen sowohl zwischen den Leuten untereinander, als auch zwischen jenen, die Ruhe einfordern und jenen, die den Krach verursachen.

2. Darüber hinaus werden Abfälle wie benutzte Hygieneartikel, Küchenabfälle und auch Sperrmüll sowohl in den Hof, wenn die Mülltonnen überfüllt sind, als auch auf die Straße geworfen; Sperrmüll und Einkaufswagen verschmutzen und versperren zusätzlich die Bürgersteige und beschädigen teilweise die parkenden Fahrzeuge.

3. Regelmäßig bekämpfen wir Ratten, Mäuse und Kakerlaken – Ratten haben wir hier erst vermehrt, seitdem die Müllsituation in dem besagten Haus regelmäßig eskaliert. Der Kakerlakenbefall nimmt rapide zu, hier MUSS etwas von Seiten der Behörden passieren.

4. Es kommt immer wieder vor, dass junge Männer aus dem Nachbarhaus in die Hausflure, an die Hauswände oder zwischen die Autos urinieren. Darüber hinaus werden Frauen mit obszönen Drohungen belästigt. Dies geht bis hin zu Vergewaltigungsdrohungen.

Bedauerlicherweise hat auch die Vielzahl an Anzeigen bei der Polizei und dem Ordnungsamt zu keiner Veränderung der Situation geführt. Auch der Kontakt mit dem Migrationsbeauftragten bewirkte bisher leider auch nichts. Regelmäßige Gespräche mit den Bewohnern führten nur manchmal für kurze Zeit zu einer kleinen Verbesserung; doch auch die offensichtlich hohe Fluktuation verhinderte bisher eine vernünftige Lösung hinsichtlich des Lärms und Mülls.

Selbst die Gespräche im letzten Jahr, die durch Amaro Drom/Amaro Foro e.V. herbeigeführt wurden, haben hier zu keinerlei Einsicht der Bewohner des Hauses Stuttgarter Strasse 56 geführt.

Auch Hinweise an die Hausverwaltung (Michael Peter) bzw. dem Eigentümer (Thilo Peter) des Hauses Stuttgarter Strasse 56 haben auch leider keine Änderung ergeben. Sowohl Eigentümer als auch die Hausverwaltung sind über die Problemlage hinreichend informiert, zeigen aber keinerlei ernstzunehmende Anzeichen, die Lebenssituation hier positiv zu beeinflussen – die Verantwortung zu übernehmen.

Zusammenfassend lässt sich ein unzumutbarer und menschenunwürdiger Zustand konstatieren, denn durch die fast 24stündige Lärmbelästigung kommen wir als unmittelbare Anwohner nicht mehr zur Ruhe, können nicht mehr richtig schlafen – selbst bei geschlossenem Fenstern und mit Ohrstöpseln nicht. Es handelt sich um eine gesundheitsschädigende „Dauerbeschallung“ und Verschmutzung. Die Situation droht oft zu eskalieren, denn die meisten Anwohner müssen in den frühen Morgenstunden (04.00 – 06.00 Uhr morgens) aufstehen, um zu arbeiten. Kinder müssen in die Schule und sind völlig übermüdet, weil sie nicht mehr schlafen können.

Wir ersuchen Sie dringend, dafür Sorge zu tragen, jene existierenden Gesetze, die ein Leben in unserer Gesellschaft in einer für alle Beteiligten humanen und friedvollen Atmosphäre ermöglichen sollen, dauerhaft durchzusetzen, denn leider bringt auch ein täglicher Anruf beim Ordnungsamt oder bei der Polizei keine nennenswerte Änderung.

Es ist uns bewusst, dass sich die Polizeibehörde und das Ordnungsamt nicht allein mit dieser Problematik beschäftigen können, und uns daher auch oftmals in der Situation allein lassen.

Wir bitten Sie dringend um Ihre Hilfe, um unser Recht auf Nachtruhe sowie die Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen und das Leben an sich in einer zumutbaren Umgebung wieder herzustellen.


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Heinz Buschkowsky und der Volkswille

Dieser Mann spricht Klartext!“ So kündigt das Zentralorgan für Hetze aus dem Hause Springer die neue nationale Kolumne von Heinz Buschkowsky an. Bisher durfte der Bezirksbürgermeister, der wie kaum ein anderer Neukölln und seine Menschen verunglimpft, nur für den Berlin-Teil der BLÖD schreiben. Alle 14 Tage darf Heinz jetzt Mittwochs auf Seite 2 seine „Wahrheit“ in den gierigen Schlund der vorurteilsbeladenen Leser_innenschaft werfen und die niederen Instinkte bedienen. Ein Handwerk, das der Sozialdemokrat meisterhaft beherrscht. Der Titel der ersten Kolumne: „Wer eine Uniform trägt, wird in Deutschland zum Freiwild.“

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Rassisten von Politically Incorrect machen sich vor Freude über Heinz Buschkowsky in die Hosen.

Die rassistische Hetze von Politically Incorrect ist hier nicht zum ersten Mal Thema und wird es sicherlich nicht zum letzen Mal sein, aber dieser Fall ist besonders, denn ich bin durchaus selbst betroffen. Die ganze letzte Woche trommelten die Rassisten unter Führung des widerlichen Hassverbrechers „kewil“ für das Buch des Bezirksbürgermeisters von Neukölln, Heinz Buschkowsky. Stellvertretend greife ich mir das Traktat heraus, das Gestern erschien. Dort erwähnt „kewil“ auch die Kundgebung der Gruppe Bashkowsky vor dem Rathaus Neukölln. Die hetzenden Zeilen stecken nicht nur voller Rassismus, sondern sind mit Lügen gespickt, aber wer erwartet schon annähernd so etwas wie die Widergabe der Realität von Politically Incorrect, da ihnen dazu der Mut und die Intelligenz fehlt.

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Offener Brief an den Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky

Hey, Heinz Buschkowsky!

Es geht mir an dieser Stelle nicht um deine schlechtsitzenden Anzüge, farblich schrecklichen Hemden und Krawatten, bei deren Anblick regelmäßig Menschen ins Koma fallen, denn dafür ist die Modepolizei zuständig. Als Kreuzberger im Neuköllner Exil, der tiefe Wurzeln in Neukölln besitzt, wollte ich dir sagen, dass ich dich einfach nicht mehr ertragen kann. Du hast ein Buch geschrieben und lässt jetzt Vorabdrucke in der Fachzeitschrift für kleinbürgerlichen Rassismus erscheinen, was bei näherer Betrachtung recht konsequent erscheint, denn sowohl von der Mitte der Gesellschaft bis an den äussersten rechten Rand applaudiert dir der ausländerfeindliche und deutschtümelnde Pöbel begeistert zu. Deine heutige Episode nennt sich „die bittere Wahrheit über Multi-Kulti“ und beim Lesen habe ich mich ernsthaft gefragt, über welches Neukölln auf welchem Planeten du da eigentlich schreibst.

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Das Normalniveau des Patriotismus in Deutschland ist tödlich, Herr Abgeordneter Höfinghoff!

Seit 1990 fielen 182 Menschen rassistischer und rechter Gewalt zum Opfer. Sie wurden erstochen, erschlagen, erschossen oder angezündet, weil sie nicht in das rassistische Weltbild der deutschen Mehrheitsgesellschaft passten. Während des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen im Jahre 1992 waren es nicht nur jene Klischeeneonazis mit Springerstiefeln, kahl rasierter Hohlbirne und Bomberjacke, die aktiv beteiligt waren, sondern auch jene, die oft als „normale Bürger_innen“ bezeichnet werden. Die Erkenntnis, dass der Rassismus in Deutschland aus der Mitte der Gesellschaft kommt, ist nicht erst seit den Morden der NSU eine nicht bestreitbare Tatsache. Im Rausch der Wiedervereinigung und dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1990 konnte sich in Deutschland wieder ungestört der Patriotismus austoben, der nicht selten in Gewaltexzessen gegen alles endet, was als Nicht-Deutsch wahrgenommen wird.

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Rassisten von Politically Incorrect leugnen rechtsextremen Terror der NSU – Teil 2

Der Chefbrandstifter von Politically Incorrect, kewil, verfasste am 13. November einen weiteren Artikel über die Döner-Morde rechtsextreme Terrororganisation NSU (Nationalsozialistischer Untergrund). Dort wirft er die scheinheilige Frage „Sind die ‚Dönermörder‘ Terroristen?“ auf. Da ihm Bekennerschreiben fehlen und in seinen braunen Augen daher die Propaganda, könne es ja gar kein Terrorismus sein. Von Propaganda durch die Tat hat unserer vollrechter Freund natürlich nie gehört. Auf dem Ohr ist kewil taub, aber lest den Unsinn doch selbst:


„Ausländerhaß oder Türkenhaß“ sei das Motiv. Es schreibt sich HASS, du Trottel, HASS! Davon säht Politically Incorrect reichlich und im schmuddeligen Kommentarbereich wird dann eine reiche Ernte an Hass eingefahren.

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Rassisten von Politically Incorrect leugnen rechtsextremen Terror der NSU – Teil 1

Seit einigen Jahren habe ich keinen Artikel über die deutschnationalen Rassisten des Hassblogs Politically Incorrect geschrieben. Zwar habe ich diese Brandstifter im bürgerlichen Gewand nie aus den Augen verloren, aber meine Aufmerksamkeit reichte nicht für einen Artikel. Anlässlich der Entdeckung einer rechtsextremen Terrorgruppe names NSU (Nationalsozialistischer Untergund), die jahrelang ungehindert und unbemerkt Menschen ermorden, Bomben legen und Banken überfallen konnte, kocht bei PI die braune Soße mal wieder richtig hoch. In der festen Absicht die Realität zu ignorieren und die gefühlte Volksgemeinschaft rein zuhalten vom Schandfleck des Terrors, werden abstruse Verschwörungstheorien gestrickt. Der vom Hass zerfressende Chefideologe von PI, Kewil, bereitet am 11. November in seinem ersten Artikel zu dem Thema mit wirren Thesen das Feld für den Kommentatorenmob, der nur darauf wartet, die Opfer in Täter zu verwandeln und auch schon mal hier und dort den Rechtsterroristen der NSU kaum verhohlende Anerkennung zollen.

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Das ist Wahnsinn! Nein, das ist Deutschland!

Seit 20 Jahren warne ich vor einer Wiedererstarkung deutsch-nationaler Tendenzen in Deutschland. Dabei wies ich immer wieder auf eine gewisse Kontinuität im Verhalten und Denken vieler Menschen in Deutschland hin. Das was „wir“ Deutsche Ideologie nennen. Ein Großteil der Deutschen neige immer noch zu Antisemitismus, Rassismus und Chauvinismus. Dafür wurde ich oft genug geprügelt und mir wurde vergehalten, dass ich das alles doch übertreiben würde. Dass der Rassismus, nicht nur in Deutschland, aus der Mitte der Gesellschaft kommt, sollte spätestens nach der Causa Sarrazin für jeden deutlich geworden sein. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine sehr bezeichnende Studie veröffentlicht (PDF zum Download) und die Ergebnisse wären wohl noch extremer ausgefallen, aber die Studie wurde vor der Debatte um die rassistischen Theorien von Thilo Sarrazin erhoben. Im folgenden nun einige sehr beunruhigende Ergebnisse.

Grafik_ Juden_Studie

Im Westen scheint der Antisemitismus noch etwas tiefer verwurzelt zu sein als im Osten. Dagegen ist die generelle Xenophobie in Ostdeutschland weiter verbreitet. Fast die Hälfte fühlt sich „überfremdet“ und pflegt Vorurteile a la „die Ausländer kommen nach Deutschland, um sich in die soziale Hängematte zu legen.“ Wieviele Milliarden sind seit dem Mauerfall in die ehemalige „DDR“ geflossen und wieviel Geld wurde dabei für Reeducation verwendet?

Der ganze neue Patriotismus zu den Fussballweltmeisterschaften 2006 und 2010, der angeblich so harmlos, erfrischend anders und gar nicht Chauvinistisch sein soll, verstärkt und transportiert genau jenen Mist, den ich nicht sehen will. Über ein Drittel will „endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.“ Jede/r Dritte befürwortet „hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.“ Da liegt Guido Westerwelle ja voll auf dem Kurs vieler Volksgenossen. Und immerhin ein Viertel möchte wieder, daß Deutschland sich seinen Platz an der Sonne erobert.

Statistik Nationalismus

Fast jede/r Zehnte möchte, wenn es „im nationalen Interesse“ liegt, gerne wieder eine Diktatur. 13,2% möchten „einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.“  23,6% sind sogar der Ansicht, dass „was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft ingesamt verkörpert.

Volksgemeinschaft, starke Partei und Führer

Auch hier liegt der Osten immer ein Stück über dem Durchschnitt. Mindestens ein Viertel denkt immer noch in nationalsozialistischen Kategorien wie Volksgemeinschaft. 13,3% der Deutschen Versager sehen sich anderen Völkern gegenüber als überlegen an und ein weiteres Fünftel teilt diese Ansicht in einem gewissen Maß.

Statistik übersicht legendeDeutsche ÜbermenschenStatistik 7Autobahn oder Auschwitz? Danach wurde offensichtlich nicht gefragt. Leider. Auch dank Gerd Schröder steigerte sich der Antiamerikanismus in Deutschland seit 2003 noch einmal um rund 7%. Im Osten sank der Antiamerikanismus jedoch leicht, während er im Westen deutlich anstieg.

Statistik 8

Und es wird nicht besser. Ein Drittel sieht den „amerikanischen Imperialismus als die eigentliche Gefahr für den Weltfrieden.

Statistik 9 Es besteht wenig Grund zur Hoffnung und wenn sich in Deutschland mal wieder eine „Persönlichkeit“ findet, die sich selbst zum Führer berufen fühlt und von den tumben Massen angenommen wird und sich nicht wie Schill den ganzen Tag mit Koks zuknallt, dann marschiert dieses Deutschland mal wieder flugs Richtung Faschismus. Mindestens. Was kann nun jede/r Einzelne dagegen tun? Ausser sich eine MP in den Keller zu packen oder Geld fürs Exil zurücklegen? Gegen Dummheit, Ignoranz und Deutschtum hilft eigentlich nur Aufklärung, Agitation und notfalls ein paar in die Fresse und den Deutschnationalen möchte ich ein Zitat des großen Winston Churchill entgegenschleudern:

We will have no truce or parley with you, or the grisly gang who work your wicked will. You do your worst – and we will do our best.


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Erika Steinbach ist und bleibt eine Revisionistin

Im Schatten der Debatte um das hetzerische Buch von Thilo Sarrazin spüren viele am rechten Rand einen enormen Aufwind. Zwar ist Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) seit jeher als politische Geisterfahrerin unterwegs, aber anscheinend greifen trotz der Causa Sarrazin immer noch einige Korrektive im politischen Berlin. Erika Steinbach wird nach ihren revisionistischen Äusserungen die CDU-Spitze verlassen. Mehr oder weniger freiwillig. Erika Steinbach hat in einer Sitzung der CDU-Fraktion folgende Äusserung getätigt: „Es stimmt ja, die Polen haben ja zuerst mobil gemacht.“ Sie greift damit eine alte These noch älterer Nazis und ihrer Adepten auf, daß letztendlich Polen und nicht Nazi-Deutschland der Aggressor war. Wolfgang Bosbach versuchte Erika Steinbach zwar noch zur Seite zu springen, aber das half auch nichts mehr. Natürlich erhält Erika Steinbach von den neuen Nazis reichlich Zuspruch. Die NPD-Fraktion in Sachsen bekundet großmäulig Solidarität mit Erika Steinbach.

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Deutschland schafft sich ab ausverkauft?

In den letzten Tagen hörten wir immer wieder Meldungen wonach das hetzerische Machwerk von Thilo Sarrazin ausverkauft sei. Manche verblendeten Schwachköpfe glauben hinter solchen Meldungen eine Verschwörung der linksdominierten Presse zu erkennen, die den Menschen einreden will, daß es das Buch im Moment nicht zu kaufen gibt. Wer so einen Schwachsinn glauben will, bitte schön. Allerdings gibt es schon nicht wenige Leute, die geschickt versuchen, das hässliche Machwerk „Deutschland schafft sich ab“ vom Markt zu nehmen. Die Idee dabei ist recht einfach: Geht los und kauft soviele Bücher von Thilo Sarrazin wie ihr könnt und macht was schönes damit. Ist mal kein Klopapier im Haus, dann nimmt eben mal ein paar Seiten von Thilo Sarrazins Buch. Was hilft besser gegen geistigen Dünnschiss? Mit „Deutschland schafft sich ab“ wird sich Thilo Sarrazin ohnehin eine goldene Nase verdienen, aber wenigstens kann man so verhindern, daß viele der Bücher in die falschen Hände geraten und sich seine hasserfüllten Lügenthesen noch weiter verbreiten als sie es ohnehin schon getan haben. In einigen Wochen wird eine neue Sau durchs deutsche Dorf getrieben und von Thilo Sarrazin wird dann nicht mehr viel zu hören sein. Wir leben ja in einer sehr kurzlebigen Zeit und die Menschen vergessen recht schnell. Auch die BILD wird sich dann wieder anderen Themen widmen. Viele haben das Buch von Thilo Sarrazin im Versandhandel bestellt und nutzen dann das Rückgaberecht und erhalten auch noch ihr Geld zurück. Es gibt also viele Möglichkeiten. Seid kreativ gegen Rassismus und Eugenik! Es gibt viele Möglichkeiten Deutschland abzuschaffen. Dankenswerter hat Thilo Sarrazin seinen Rücktritt als Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundebank angeboten.


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Antideutsch ist nur ein Schlagwort

Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nationalistisch“ finden soll. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

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Taxi nach Telepolis

Das Heise/Telepolis einen genauen Blick auf die rassistischen Umtriebe der paläo-konservativen Philosemiten von politicallyincorrect.de warf, fand durchaus meine Zustimmung, wenn auch nicht ungeteilt, denn eine Passage des Artikels von Bastian Engelke rief meinen energischen Widerspruch hervor. Als Antwort auf die Kritik von Telepolis verfassten Stefan Herre, Beate Klein und „Turmfalke“ den Artikel Aufklärer Voltaire wäre heute ein „Rechtsradikaler“, doch das war ein wunderschönes Eigentor, wie Paul, von No Blood For Sauerkraut, treffend feststellte.

Für Kenner der Materie war von Anfang an klar, daß die Kompanien der PI-Kommentartrolle Gewehr bei Fuß stehen würden, um Telepolis, nicht nur in dessen Kommentarbereich, ordentlich einzuheizen. Das war schon in der Vergangenheit so, wenn Blogger es wagten, sich kritisch über PI zu äußern. Wohl auf Grund der großen Anfeindungen aus dem PI-Lager schrieb Bastian Engelke einen weiteren Artikel bei Telepolis und setzt sich dort noch einmal explixit mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen auseinander. So weit, so gut.

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Wo Heise sich irrt

Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich ein lesenswerter Artikel über die rassistischen Umtriebe bei politicallyincorrect.de. Der zweiteilige Artikel bedient sich dabei hauptsächlich der PI-Seite als Quelle und zerrt deren menschenverachtende und rassistische Propaganda ohne Gnade an das Tageslicht. Dafür erst mal ein großes Lob, vom noch größeren Telegehirn. Aber auch bei dem Telepolis-Artikel lassen sich kritikwürdige Stellen finden.

Das man bei Heise/Telepolis ausgerechnet die notorisch israelfeindliche und iranfreundliche, nationalbolschewistische Postille „junge welt“ als Quelle verlinkt, finde ich zwar etwas seltsam, aber es gibt ja nicht so viele MSM, die bisher über den Rassismus bei politicallyincorrect.de berichteten. Geschenkt. Doch im zweiten Teil findet sich eine merkwürdige Passage, die meinen Widerspruch hervorruft:

Hier geht die eher rechtskonservative Strömung, die sich bei PI exponiert, eine weitere merkwürdige Diskurskoalition ein, nämlich mit den ursprünglich aus dem linksextremen Spektrum stammenden sogenannten Antideutschen.

Die Antideutschen sind immer noch links, auch wenn das vielen „linken“ und anderen Ideologen nicht passt und weder PI, noch irgendein ernstzunehmende/r Antdeutsche/r würde jetzt an eine wie auch immer geartete Koalition denken. Nicht mal eine Diskurskoalition. Man kann so etwas natürlich ganz leicht konstruieren und anscheinend kann sich der Autor, Bastian Engelke, einen Seitenhieb auf die Antideutschen nicht verkneifen, den diese (die Antideutschen) zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA und Israel Nibelungentreue schwören. Es muss ja gleich die Nibelungentreue sein, und anscheinend ist man in Doitschland gleich stark verdächtig, wenn man sich energisch für das Existenzrecht Israels stark macht und in den USA „die letzte Barrikade der Freiheit, im Kampf gegen den Faschismus sieht.“ Wer sich so positioniert, der muss natürlich dazu neigen, alles Muslimische zum Abschuss freizugeben. Dann werde ich mal gleich im Dienste der Aufklärung und Demokratie meine Uzi polieren und zum fröhlichen „Musel-Halali“ blasen.


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Bronx Girl: Danke CA!

Heute gibt es erneut einen Gastbeitrag von Bronx_Girl und sie übernimmt gerne die volle Verantwortung für diesen Artikel. Auch wenn man Trolle nicht füttern sollte, so gibt sie dem Affen ordentlich Zucker. 

Ich bin eigentlich ein sehr harmoniebedürftiger und toleranter Mensch, der möglichst keine Konflikte offen austrägt, aber was ich von dem Quartalsirren CA hier in einem Kommentar bei Brainy gelesen habe, hat mich dazu gebracht mal einen genaueren Blick auf seinen Blog zu werfen. Was ich da über meinen Freund gelesen habe, sind Verleumdungen und Lügen übelster Weise! Da ich keine besonders politisch interessierte Feministen bin, überfliege ich seinen Blog oft nur. Aber heute muss ich mich mal zu Wort melden, denn dieser Kommentar von CA ist der letzte Dreck und so was kann nur jemand schreiben, der total paranoid ist. Hier ein paar kleine Beispiele aus dem Blog von CA, die mich besonders belustigen und die ich mit ein paar persönlichen Anmerkungen versehen habe.

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