Telegehirn

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Kennen Sie Zelzal?

Die israelische Armee hat am Montag den Verlust eines F-16 Jets über Beirut dementiert. Stattdessen habe die Armee eine im Iran gebaute Rakete vom Typ Zelzal (Erdbeben) abgeschossen. Diese im Iran gebauten Raketen haben eine Reichweite von etwa 150 bis 400 Kilometer und können auch Tel Aviv oder Jerusalem erreichen. Der Iran lieferte der Hisbollah seit 2004 bis zu 220 Zelzal-1. Vor kurzem lieferte der Iran noch einige verbesserte Raketen vom Typ Zelzal-2.

Ein Armeesprecher teilte mit, daß ein Lastwagen beschossen wurde. Dieser diente als Lafette für die Rakete. Die Kurzstreckenrakete wurde gerade für den Start vorbereitet und der LKW wurde durch den Beschuß schwer beschädigt und so es kam offenbar zu einem Fehlstart. Die brennende Rakete wurde dann fälschlicherweise über Beirut für einen israelischen F-16 Jet gehalten.

Und anders als es Spiegel Online und auch die Internetausgabe der Jerusalem Post berichten, handelt es sich bei den Zelzal Raketen nicht um Langstreckenraketen. Die Zelzal sind eindeutig Kurzstreckenraketen. Was die Sache ja nicht besser macht.

Iranische Raketen und iranische Soldaten im Libanon. Es wird immer deutlicher wer hinter der Eskalierung der Situation im nahen Osten steht: das faschistische Mullah-Regime und die Bande von Abenteurern um Mahmoud Ahmadinedschad. Sie wollen die Ausradierung Israels und ihnen ist jedes Mittel recht. Noch ist es nicht zu spät, den Verbrechern die Mordwerkzeuge aus der Hand zu schlagen. Jetzt ist nicht die Zeit für jegliche Art von Beschwichtigungspolitik. Doch anstatt den wahren Schuldigen zu benennen und dem Regime in Teheran seine Grenzen aufzuzeigen, werden die Angegriffenen zur Mäßigung bei der notwendigen Verteidigung gemahnt. Wer spricht heute noch über das iranische Atomprogramm? Damit hat der Iran erneut Zeit gewonnen und führt den Westen weiterhin am Nasenring durch die internationale Arena. Unterdessen geht der Bau der iranischen Atombombe weiter. Der Iran benutzt die Hisbollah als Stellvertreter im Krieg gegen Israel und bekommt dabei die Gelegenheit seine Waffen zu testen und kann dabei seine Armee aus dem offenen Kampf herauszuhalten. Morgen ist der 70. Jahrestag des Beginns des spanischen Bürgerkriegs. Damals lies der Westen die demokratisch gewählte Regierung Spaniens im Stich. Mit Rücksicht auf wirtschafliche Beziehungen und aus Angst vor einem offenen Konflikt mit dem Faschismus.

Der Westen wirkt wie unbeteiligt. Als wenn der Iran auf dem Mars liegen würde. Der Hasardeur in Teheran befindet sich im Wahn einen göttlichen Auftrag auszuführen: die Ausradierung Israels. Er fabuliert von der Rückkehr des Mahdi. Die Kombination von Judenhass und der Wahnvorstellung von der Vorhersehung auserwählt zu sein, sollten einem als mehr als bekannt vorkommen. Haben wir denn keine Lehren aus der Geschichte gezogen? Hat Dutschke unrecht und wir sind doch hoffnungslose Idioten der Geschichte?


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Materazzi: Ich habe Zidane beleidigt

Marco Materazzi hat ein Teilgeständnis abgelegt. Gegenüber der “Gazzetta dello Sport” gab der 32 Jährige zu:

Ich habe ihn beleidigt. Aber sicher nicht als Terrorist bezeichnet.

Laut Materazzi war der Auslöser für den Kopfstoß von Zidane eine alltägliche Szene:

Ich hatte ihn am Trikot festgehalten, dann schaute er mich in einer super-arroganten Art von oben bis unten an und meinte:´Wenn du mein Trikot wirklich haben willst, dann kannst du es nach dem Spiel haben.´ Danach habe ich mit einer Beleidigung reagiert.”

Sicherlich kommt es im Fussball in fast jedem Spiel zu solchen Szenen. Spieler beleidigen sich gegenseitig. Ob WM-Finale oder Kreisklasse, stets soll der Gegenspieler so provoziert werden, daß er sich zu einer Tätlichkeit hinreissen lässt.

Hier noch einmal die Szene im WM-Finale als Zinedine Zidane Marco Materazzi niederstreckte. Auch der Vorlauf ist sehr interessant. Man sieht deutlich wie Materazzi Zidane am Trikot hält:

Viele weiter Videos über Materazzi findet man in einem französischen Blog, der sich mit Materazzi beschäftigt. Der Blog wurde offenbar gleich nach dem Finale eingerichtet.

Derweil hat Frankreich Zinedine Zidane vergeben. Zwei Drittel der Franzosen haben Zizou den Kopfstoß gegen Materazzi verziehen.

Das ist ein gute Gelegenheit das neue Telegehirn Forum seiner Bestimmung zu übergeben. Es besteht einiges an Diskussionbedarf und nach und nach kommen die schmutzigen Details der Auseinandersetzung vom Sonntag ans Licht. Dafür bietet der Kommentarbereich nicht genug Raum und vor allem Übersicht. Im Thread Zidane vs. Materazzi können die Umstände und Folgen der Tätlichkeit im WM-Finale diskutiert werden. Wie üblich muss man sich registrieren, um im Telegehirn Forum schreiben zu können. Die Registrierung ist einfach und geht schnell.


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Italien ist Weltmeister 2006 – Zidane rastet aus

Die Italiener haben sich in einem spannenden, aber nicht hochklassigen Finale im Elfmeterschiessen durchgesetzt. Man kann jetzt darüber streiten, ob Italien es verdient hat oder ob sie überhaupt würdig genug sind Fussballweltmeister zu sein. Aber wenn man in 50 Jahren auf dieses Finale zurückschaut, dann wird man nur an den Kopfstoß von Zinedine Zidane denken. An seine Unehre. Seinen Kontrollverlust.

Es stand 1:1 in der Verlängerung und die Italiener waren seit der 70. Minute stehend K.O., was jedoch von den Franzosen genutzt wurde. In der 109. Minute kam zu dem verhängnisvollen Kopfstoss gegen Materazzi. Dabei hatten weder der Schiedsrichter, noch der Linienrichter etwas gesehen. Auch das Live-Bild hatte nicht gezeigt was wirklich passierte. Das Spiel ging zunächst weiter, als wäre nichts geschehen. Der italienische Torhüter Buffon rannte zum Schiedsrichterassistenten und protestierte. Doch das Spiel ging weiter. Da begannen immer mehr italienische Spieler zu protestieren. Der argentinische Schiedsrichter Elizondo unterbrach daraufhin das Spiel. Er hatte jetzt auch den am Boden liegenden Materazzi bemerkt. Es begannen einige turbulente Minuten, die in die Fussballgeschichte eingehen werden.
Was dann geschah, ist bisher noch nie im Fussball geschehen. Der Schiedsrichter zog erstmals den Videobeweis für eine Entscheidung heran. Wenn auch nicht direkt und für alle sichtbar. Die strittige Szene wurde nicht auf der Videoleinwand im Stadion wiederholt. Was man daran erkennen konnte, daß während die strittige Situation im Fernsehen wiederholt wurde, es keine Reaktion des Publikums gab.

Im Fernsehen konnte man deutlich sehen, wie Materazzi und Zidane eine verbale Konversation führten. Zidane drehte dann Materazzi den Rücken zu und entfernte sich vom Italiener. Anscheinend hat Materazzi Zidane ein paar unschöne Worte mit auf den Weg gegeben. Zidane drehte sich daraufhin um und marschierte entschlossen auf Materazzi zu. Er senkte den Kopf und rammte Materazzi den Kopf in die Brust und der 1,94 grosse Stürmer fiel zu Boden. Zidane hatte wie ein wütender Stier Materazzi niedergestreckt. Wie gesagt: die Schiedsrichter haben davon nichts mitbekommen.

Elizondo beriet sich mit seinem Assistenten. Es war erkennbar, daß die Schiedsrichter ihre Head-Sets benutzten. Auch der vierte und der fünfte Offizielle am Spielfeldrand besitzen beide ein Head-Set mit denen man eine Sprechverbindung zwischen den Offiziellen herstellen kann. Wer da noch alles zugeschaltet werden kann, ist nicht bekannt. Zwischen den Auswechselbänken befindet sich ein Bildschirm. Sicherlich hat sich einer der beiden Männer die strittige Szene am Bildschirm angesehen und dann Elizondo mitgeteilt, daß Zidane eine Tätlichkeit begangen hat. Wie die FIFA dazu Stellung nehmen wird, ist noch nicht bekannt, aber damit scheint die offizielle Einführung des Videobeweis kurz bevor zu stehen.
Man kann jetzt viel diskutieren, was Marco Materazzi zu Zinedine Zidane gesagt hat. Noch haben sich beide Spieler nicht geäussert. Der Guardian berichtet, daß Materazzi Zidane provoziert haben soll. Das teilte der Agent von Zinedine Zidane mit und kündigte an, daß sich Zidane bald zu der Situation äussern werde. Nach Gerüchten soll Materazzi entweder die Frau von Zidane beleidigt haben oder Zidane als Terroristen bezeichnet haben.

Doch eigentlich ist es vollkommen egal was Materazzi zu Zidane gesagt hat. Denn Zidane hätte sich niemals zu so einer Tätlichkeit hinreissen sollen. Zidane hat eine lange Geschichte von Tätlichkeiten und Aussetzern. Schon 1998 wurde er während der WM mit Rot vom Platz gestellt. Auch in Liga- oder Europacupspielen konnte Zidane sich nicht immer zusammenreissen. Er hat dem Fussball einen schweren Schlag zugefügt. Er hat sein Image in seinem letzten Spiel zerstört.

Doch andererseits lohnt es sich einen näheren Blick auf den italienischen Fussball zu werfen. Den Bestechungsskandal kann man ausser Acht lassen. Doch eines ist interessant: die Urteile sollen erst am Dienstag oder Mittwoch verkündet werden, obwohl sie eigentlich heute hätten ergehen sollten. Möglicherweise wird mal wieder eine italienische Lösung gefunden und eine Amnestie verkündet.

Besonders Lazio Rom ist für seine große Anzahl faschistischer Fussball-“Fans” bekannt. Sie selber nennen sich Ultras. Anfang 2005 hatte der Laziospieler Paolo di Canio nach einem Tor den Hitlergruß gezeigt. Er redete sich damit heraus, daß er nicht den Hitlergruß gezeigt habe, sondern den antiken römischen Gruß. Er musste nur 10.000 € als Geldstrafe an den Verband bezahlen. Mitte 2005 verunglückte dann der Vorsitzende des grössten Fanclubs von Lazio Rom. Bei der Beerdigung zeigten etwa 1100 Lazio-Fans den Hitlergruß. Anwesend waren auch Francesco Totti und Antonio Cassano. Cassano war nicht nominiert, jedoch war Totti während der WM Mannschaftskapitän.

Zurück zu Zidane: mit seinem Ausraster hat er Frankreich die Weltmeisterschaft gekostet und dem Ansehen des Fussballs geschadet. Auch wenn er von einem Faschisten provoziert worden sein sollte, so darf er sich in einem WM-Endspiel nicht so aufführen. Denn damit hat Materazzi sein Ziel erreicht. Gezielt wurde der Denker und Lenker der Franzosen ausgeschaltet. Das Trezeguet dann einen Elfmeter an die Unterseite der Latte knallte und der Ball unglücklich vor der Linie aufkam, ist eher eine Randnotiz. Nicht Italien hat die WM gewonnen, sondern Frankreich hat sie verloren. Zinedine Zidane hat die Weltmeisterschaft verloren. Es hätte ein ruhmreicher Abgang für Zidane werden können. Selbst wenn die Franzosen mit ihm im Elfmeterschiessen verloren hätten. Aber durch seine Dummheit hat er sich selbst vom Sockel gestossen.

Es ist ein Abgang in Schande. Doch auch auf dem Sieg der Italiener lastet ein Schatten. Der Schatten der Provokation. Die Sperre von Torsten Frings war schon ein Skandal und auch die Italiener auf dem Feld zeichneten sich oft durch Schwalben, Provokationen, Tätlichkeiten und Schauspielerei aus. Was als würdiges Finale einer würdigen WM in die Geschichte eingehen sollte, ist zu einem Spektakel der Schande geworden.

Diese Weltmeisterschaft war wohl die stimmungsvollste WM aller Zeiten, aber sie war von der spielerischen Klasse eines der schlimmsten Turniere aller Zeiten. Vergleichbar mit der WM 1962. Auch das Fair Play erlebte einen Niedergang. Erwähnt seien hier nur die Partien Italien – USA (drei Platzverweise) und Portugal – Niederlande ( 4 Platzverweise)

Man darf darauf gespannt sein, welche Erklärung Zidane abgeben wird, doch eines ist sicher: es gibt für seine Tat keine Entschuldigung.

Kurz nach dem Finale änderten sich massiv die Suchbegriffe mit denen Menschen zu meinem Blog fanden. Anscheinend haben viele InternetnutzerInnen die selbe Ahnung wie ich:

  • materazzi rassist
    Materazzi faschist
    Materazzi Nazi
    Materazzi rassistisch
    materazzi du terrorist
    materazzi faschismus
    materazzi satanist
    Materazzi Homosexualität
    materazzi wird anzeige erstatten
    materazzi terrorist zidane
  • Buffon Rassist
    buffon homosexuell
    buffon nazi
  • cannavaro faschist
  • kopfschuss zidan in berlin

Dazu passen auf die Stänkereien der italienischen Zeitung LIBERO:

prima_big.jpg


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BILD oder Titanic: wer gehört verboten?

Die Satirezeitschrift Titanic, die so freundlich ist mich zu verlinken, hat für das aktuelle Titelbild eine einstweilige Verfügung kassiert. Lassen wir einmal den etwas fragwürdigen Gerichtsort beiseite. Die Entscheidung in der Hauptsache steht ja noch aus.

Vergleichen wir doch einmal. Das wurde verboten:

titanic-cover-2006-07.jpg

Das hier liegt vollkommen legal in fast allen Zeitungsläden aus:

schwarz-rot-blod-bild.JPG

Dazu passend hat Wolfram, von Täglich alles, sich mit der BILD und deren Gründen beschäftigt, warum Deutschland (natürlich nur im Fussball) besser sei, als alle anderen und in es in Wahrheit nur BILD Deutschland verdient hat, Weltmeister zu werden. Unter dem Titel menschliche Dummheit entlarvt Täglich alles die hohle Anbiederei von BILD, besonders gegenüber Klinsmann.Aber kommen wir wieder zu Beck: Problem Kurti kann sich im Internet davon überzeugen, daß sein Vorgehen ein absoluter Fehlschlag ist. Durch die Klage hat er erst für das Bekanntwerden des Titelblatts und deren Verbreitung gesorgt. Wissen er und seine Berater das nicht oder handelt Beck bewusst? Spätestens seit die Mohammed-Karikaturen, in Europa von den Medien aus Furcht weitgehend ignoriert, sich im Internet frei verbreiteten, sollte doch klar sein, daß es so gut wie keine Möglichkeit zur Zensur mehr gibt. Alle gegen die Verbreitung gerichteten Maßnahmen bewirken stets das Gegenteil. Herr Beck weiß wahrscheinlich nicht einmal was ein Blog ist. Das ist aber bei vielen Politikern der Fall. Gerade in seiner Generation, als es eine unfassbare Sensation war, daß sich zwei Balken und ein Ball über den Bildschirm bewegen. Wie soll da Platz für das Internet und die Blogoshäre sein? Egal welche Motive Kurt Beck hatte, er hat sich selbst in den Fuß geschossen.


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Kurt Beck vs. Titanic – Es gutmenschelt in der Blogosphäre

In einem Interview mit der Zeitung Junge Welt hat Thomas Gsella, der Chefredakteur der Satirezeitschrifft Titanic, Stellung genommen zu der einstweiligen Verfügung, die Kurt Beck gegen die aktuelle Ausgabe der Titanic erwirkt hat . Gewohnt ironisch klärt Thomas Gsella Beck und alle anderen Humorlosen und überbesorgten Gutmenschen über die Intention der Titanic auf:

….

Also alles nur heiße Luft?

Das Heft liegt weiter lustig am Kiosk und wird, wie unsere Gewährskioske mailen, gerne gekauft. Wir haben ja weder behauptet noch behaupten wollen, daß Beck eine Bestie ist, die abgeknallt gehört. Das tut man nämlich nicht. Das hat unsere Anwältin auch der Gegenseite klargemacht. Offenbar mit Erfolg; zur Zeit tun Becks Anwälte gar nix.

Und wann würden die angedrohten 250 000 Euro Ordnungsstrafe fällig?

Vermutlich für den Fall, daß wir als Redaktion und Verlag mit einem riesigen Plakat mit Beck drauf durch die Straßen ziehen und skandieren: »Knallt die Bestie ab!« Das werden wir nicht tun und würden es im übrigen auch dann nicht tun, wenn Beck es nicht verboten hätte.

….

Mit dem SPD-Chef ist also völlig unbegründet der Bär durchgegangen?

Ganz und gar. Im Grunde müßte er uns doch dankbar sein, daß wir uns für den Artenschutz einer offenbar bedrohten Braunbärversion starkmachen und Beck zu diesem Zweck auch noch als Alphakoloß ins Feld zu schicken. Wir haben uns allerdings vertan. Ein Leser, der Biologe ist, hat uns überzeugt, daß Beck wegen seiner Kinn- und Backenpartien kein Bär ist, sondern arschklar ein Hamster.

Und Hamster würde kein Mensch abknallen, weil die so putzig aussehen.

Eben, und Problemhamster gibt es praktisch gar nicht. Eigentlich ist der ganze Titel Mist.

….

Eigentlich müßten Sie sich doch sogar bei ihm bedanken – für die tolle Publicity.
Die SPD muß sich bei uns bedanken. Mit einem Schlag hat sie der ganzen Welt gezeigt, daß sie eine eher halbintelligente und vollständig humorlose Bizarrgruppierung ist; eigene Flyer wären da viel teurer gewesen. Andererseits weiß ich nicht, wie viele Bären- oder Hamsterhalter jetzt in die SPD eintreten. Oder aus ihr raus? Keine Ahnung …

….

Der Trierer Medienblog schliesst sich der Kritik am Vorgehen des SPD-Vorsitzenden an und schreibt recht überzeugend:

Meiner Ansicht nach ist das Vorgehen Beck’s ungerechtfertigt. Der alte Satz “Satire darf alles, solange sie nur trifft”, greift, denn diese Satire trifft zweifellos. Wer hat beim Anblick des bärtigen, gemütlich wirkenden Rheinland-Pfälzers nicht schon mal an einen Bären gedacht. Durch sein politisches Amt ist Beck außerdem eine Person des öffentlichen Lebens, die sich eine (auch kritische oder satirische) Auseinandersetzung mit seiner Person eher gefallen lassen muss als ein Privatmann. Den Aufruf “Knallt die Bestie ab!” kann man hier auch keinesfalls als Aufruf zu einer Straftat ansehen, da das potentielle Zielpublikum der Titanic durchaus in der Lage ist, die Aufforderung als Satire zu dekodieren.

Der heuteblog schliesst sich der allgemeinen Kritik an Beck an und kommt zu dem Schluß:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

Fresse halten ist ein gutes Stichwort. Es gibt ja auch Blogs, die das nichts so sehen wie der Mainstream der Blogosphäre. Und das ist gut so! Denn was wäre die bunte Welt der Blogs, ohne die Sektierer und deren verschrobenen Deutungen der Realität. Auch wenn es noch so schmerzt, aber solche Blogger braucht das Land. Meistens ist es so, daß das genaue Gegenteil von dem richtig ist, was dort vertreten wird. So bald man mit ihnen einer Meinung ist, wird es gefährlich. Ich will hier keine Namen nennen. Ein Blick auf meine Nerd-Blogroll sollte genügen.

In meinem gestrigen Post (hier gibt es auch das verbotene Titelbild) über den Streit zwischen der Titanic und Kurt Beck hatte ich auch ein paar Reaktionen anderer Blogger vorgestellt. Die meisten sind der Meinung, das Beck vollkommen überzogen reagiert hat. Doch es gibt einen Blogger der anderer Meinung ist. Es war der einzige Blog, den ich gestern fand, der sich gegen die Titanic stellte. Ich schrieb gestern über den Blog Begleitschreiben:

Begleitschreiben verirrt sich im gutmenschlichen Dickicht und versteigt sich zu einem fragwürdigen Vergleich:

Man stelle sich ein Titelbild auf der Bild-Zeitung mit einem Farbigen vor: Knallt ihn ab. Das würde von denen, die so heftig für die Meinungsfreiheit eintreten und fast kollektiv Herrn Beck Humorlosigkeit bescheinigen, bestimmt als Affront aufgefasst und zu Recht auf das heftigste bekämpft werden.

Schlimm genug, daß Begleitschreiben hier mit dem Wort “Farbigen” die Terminologie der Rassisten verwendet. Aber egal. Wer nicht zwischen BILD und Titanic differenzieren kann und eine solch typisch deutsche Humorlosigkeit beweisst, dem ist nicht mehr zu helfen. Man merkt die WM ist für Deutschland vorbei und nun widmen sich die Kleinbürger wieder den wirklich wichtigen Dingen. Herr Beck hat schon mal ordentlich vorgelegt.

Schon beim Schreiben hatte ich das Gefühl, daß hier eine heftige Reaktion zu erwarten ist. Doch nichts passierte. So dachte ich. Doch Gregor Keuschnig hatte längst einen Kommentar abgegeben. Doch dieser blieb im Askimet-Spam-Filter hängen und wurde erst heute morgen von mir entdeckt und befreit. Ich hatte es schon geahnt: Gregor Keuschnig hatte längst den Vorwurf der Zensur erhoben:

Interessant die Phase der Denunziation in der Bloggosphäre. Gemäss Telegehirn” (sic!) – dem “libertären Blog” verwende ich die Sprache eines Rassisten, weil ich das Wort “Farbige” verwende und übe mich in “Gutmenschentum” (ein Begriff, den Victor Klemperer in der LTI eindeutig als Vokabular der Nationalsozialisten zuordnet). Da soll ich wohl demnächst dem Zensor Betreiber vorher eine politisch-korrekte Version zuschicken, damit er sein libertäres Mütchen kühlen kann.

Ich bitte davon abzusehen mir Posts zur Zensur vorzulegen. Dazu fehlt mir die Zeit. Lieber Herr Keuschnig, was haben Sie denn gegen Libertäre? Hat Ihnen mal einer die Freundin ausgespannt oder haben Sie einfach eine Überdosis Marx im Blut? Ihre Gründe sind mir vollkommen egal und das Sie anfangen mental zu onanieren, wenn Sie sich Gedanken über das Wort Telegehirn, seine Bedeutung und Herkunft machen, ist ein Zeichen für Ihre argumentative Not. Sie sind nicht der erste Blogger, der sich darauf stürzt und meint über etwas schreiben zu können, worüber er eigentlich gar nichts weiß. Ich kann Ihnen gerne etwas behilflich sein. Telegehirn geht nicht auf jenen urtümlichen Computer Mr. Altus/Telegehirn zurück. Vielmehr beziehe ich mich auf den Kurzfilm die Blumeninsel/Insel der Blumen aus dem Jahr 1989. Ich verlinke auch eine Seite mit weiteren Informationen. Ich kann ihnen auch gerne eine Privatkopie zukommen lassen. Sie sollen ja nicht in Dummheit sterben. Aber lassen Sie mich zu dem von Ihnen verwendeten Wort “Farbigen” kommen. Mir fiel das Wort sofort auf und ich musste an Kewil denken und seinen Angriff auf den braunen Mob. Daher meine harte Kritik. Der Begriff des Gutmenschen hat heutzutage eine vollkommen andere Bedeutung als zu Zeiten Klemperers.

Einen Kommentar hier oder einen Trackback oder einen Hinweis setzt er natürlich nicht. Mein Kommentar ist nicht angekommen; ich nehme mal an, ein technischer Defekt. Oder man will unter seinesgleichen bleiben. Auch gut.

Wie Sie in meinem Post lesen können, habe ich zahlreiche Blogs zitiert und mitnichten habe ich die Zeit in allen einen Kommentar zu hinterlassen. Ein Trackback wird normalerweise von WordPress automatisch gesetzt. Ich habe das jetzt noch einmal manuell bei mir eingefügt. Sollte bei Ihnen nichts angekommen sein, dann sollten Sie einmal Ihre Software überprüfen. Es war also kein technischer Defekt, sondern, wie ich schon oben geschrieben habe, ist ihr Kommentar im Spam-Filter hängengeblieben. Warum das so passiert ist, kann ich Ihnen nicht sagen, aber die Ursache dürfte wohl eher bei Ihnen zu suchen sein. Sie hätten mir auch eine Mail schicken können oder ist Ihnen das zu anstrengend und könnte Ihre Opferrolle gefährden?

Naja, wer eine derartig verqueres Weltbild hat… Interessanterweise wird wenige Zeilen später wird von “Du bist Meinungsfreiheit” gesprochen – dabei ist es ja exakt das, was man nicht will.

Entschuldigen Sie bitte, aber wer einen solchen Unfug über Peter Handke schreibt, der sollte sich einmal Gedanken über das eigene verquere Weltbild machen. Es heisst richtig: “Du bist die Meinungsfreiheit“. Die dahintersteckende Ironie ist Ihnen wohl auch nicht begreiflich zu machen. Aber verteidigen Sie nicht das Verbot der Titanicausgabe? Dann wollen Sie doch keine Meinungsfreiheit?!?

Interessanter Gedanke parallel dazu – gerade in Foren und Blogs: Diejenigen, die am lautesten nach “Demokratie” und “Meinungsfreiheit” rufen, sind oft identisch mit denjenigen, die repressiv oder hinterrücks agieren.

Jetzt werden Sie aber frech und beginnen mir Dinge zu unterstellen die so nicht richtig sind. Weder agiere ich repressiv noch hinterrücks. Das grenzt an “Verleubnung”. Da kann ganz leicht der Justizbus bei Ihnen vorfahren. Ich denke, daß Sie keine Kritik vertragen.

Vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal die Gelegenheit, den Betreiber dieses Blog “zum Abschuss freizugeben”. Selbstverständlich nur rein satirisch.

Das ist schon längst geschehen. Der “etablierte Starblogger” “ca” hat damit gedroht mich anzuzünden. Dabei fehlt leider seitens des geistesgestörten “ca” jegliches Element der Satire. Nicht das ich jetzt sonderlich Angst hätte. Durch solche Vollidioten lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen. Kritik und auch solche Angriffe muss man schon aushalten können.
Lieber Gregor Keuschnig,

Sie sollten sich noch einmal den Kommentar von Fellow Passenger durchlesen. Am besten lesen Sie ganz langsam. Hier ein Auszug:

Ihrem Vergleich mit der “Bild” vermag ich nicht zu folgen. Wäre der beanstandete Titel so wie er ist in “Bild” erschienen, wäre das nicht hinnembar, weil die “Bild” (warum auch immer) als Tageszeitung gilt und man annehmen müsste, die Aufforderung sei ernst gemeint.

Dafür braucht es keinen “Farbigen”. Den Begriff beanstandet Telegehirn völlig zurecht, denn er ist diskriminierend. Das ist er weil er die Menschen in Weiße und den Rest teilt, ohne diesem Rest zuzugestehen, verschiedener Hautfarbe zu sein.

Ich bin mir nicht ganz sicher in welche politische Schublade ich Sie einordnen soll. Aber eines ist sicher: Sie sind ein Gutmensch. Ihr Beitrag “Betrachtungen eines vermutlich Überempfindlichen“, ist ein Paradebeispiel für das moderne Gutmenschentum. Dort ziehen sie einen Vergleich zwischen Gesten von Franz Beckenbauer, die er in der aktuellen Yello-Strom-Werbung macht und einer Geste Hitlers aus den letzten Tagen des Diktators, als er im Garten der Reichskanzlei Hitlerjungen auszeichnete. Jetzt weiß ich es: Sie sind das linke Gegenstück von Kewil.


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Kurt Beck – Das ist der Jäger aus Kurpfalz, er schiesst Dir Blei in den Hals

Ob Yok jetzt eine neue Fassung bringen wird?

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Die Titanic, jene seriöse Zeitung, die uns die WM nach Deutschland brachte, hätte lieber wieder ein Fax geschickt, diesmal an den Schiedsrichter des gestrigen Halbfinals gegen Italien, anstatt sich mit dem Problem-Kurt von der SPD anzulegen. Erstens hätte es wohl mehr Spass gemacht und zweitens wäre der Problembär jetzt nicht zur Wildsau geworden. Wildsau wird Herr Beck liebevoll von Teilen der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz genannt und so benimmt er sich auch. Er hat gegen die Satirezeitschrift Titanic eine einstweilige Verfügung erwirkt. Natürlich beim fliegenden Medienlandgericht in Hamburg. Ob es sich um einen akuten Fall von Buskeismus handelt, wird uns sicherlich Rolf Schälike berichten können.

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Die Reaktionen der Blogoshäre sind verheerend und auch die Titanic hat verkündet, daß sie Beck zu einem Maskottchen aufbauen will. Ähnlich wie Helmut Kohl, als er noch Kanzler war. Dieser war etwa 80 mal auf dem Cover und hat nie geklagt. Bei Beck scheinen die Nerven blank zu liegen und er hat sich mit seiner Klage wirklich keinen Gefallen getan.

Waldorf von Statler and Waldorf fragt sich, ob dem Kurti das Titelbild nicht groß genug ist und will wieder ein Abo der Titanic bestellen. Kungfutius findet Beck sei “verbissener, als alle iranischen Mullahs zusammen.” Jihad Watch vermutet auch hinter allem die Mullahs und unkreativ.net vermutet eine Verschwörung. Fakty aus Polen klärt die polnischen Leser über die Humorfähigkeit der deutschen Politik auf. Hartz4all meint der Problembär würde zurückschießen und damit beweisen, daß die SPD auch noch den Humor verloren hat. Winni von Zankapfel freut sich auf das nächste Heft und fordert versteckt zum Kauf der Satirezeitschrift auf. Medienrauschen fragt sich, ob die Titanic nicht zu weit gegangen sei und meint angesichts der Forderung der SPD eine Geldstrafe gegen die Titanic zu verhängen, weil eine “Massivität der Persönlichkeitsverletzung” vorliege: “Klar, Beck hat ja auch Masse.”

Andreas Skowronek von 37sechsBlog meint: Kurt Beck ist halt nicht Tucholsky und wundert sich das Beck geklagt hat und der Wintergarten macht den Bildungsverfall und die “Unfähigkeit unserer Justiz, metaphorische Rede als solche zu erkennen” dafür verantwortlich, daß der Problembär KB 1 mit seiner einstweiligen Verfügung erfolgreich war. Der Wintergarten sieht den “Karikaturenvirus des Islamismus” am Werk und prophezeit die “Errichtung riesiger humorfreier Areale, ja ganzer witzloser Erdteile.” Alles über Berlin hingegen fordert “Titanen, blutet.” Rauthorim dagegen sieht den ganzen Fall als ein Paradebeispiel für unglückliches und fehlerhaftes Issue-Management seitens der Berater von Kurt Beck. Begleitschreiben verirrt sich im gutmenschlichen Dickicht und versteigt sich zu einem fragwürdigen Vergleich:

Man stelle sich ein Titelbild auf der Bild-Zeitung mit einem Farbigen vor: Knallt ihn ab. Das würde von denen, die so heftig für die Meinungsfreiheit eintreten und fast kollektiv Herrn Beck Humorlosigkeit bescheinigen, bestimmt als Affront aufgefasst und zu Recht auf das heftigste bekämpft werden.

Schlimm genug, daß Begleitschreiben hier mit dem Wort “Farbigen” die Terminologie der Rassisten verwendet. Aber egal, denn wer nicht zwischen BILD und Titanic differenzieren kann und eine solch typisch deutsche Humorlosigkeit beweist, dem ist nicht mehr zu helfen. Man merkt, die WM ist für Deutschland vorbei und nun widmen sich die Kleinbürger wieder den wirklich wichtigen Dingen. Herr Beck hat schon mal ordentlich vorgelegt.

Diesen Fall könnte man durchaus mit den Mohammed-Karikaturen vergleichen und die Politik versucht, Hand in Hand mit der Justiz, die freie Presse zu knebeln. Das ruft ja regelrecht nach einer Wiederbelebung meiner Kampagne “Du bist die Meinungsfreiheit!”

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Patriotismus und der ganze Kram

Man kann ja in Deutschland keinen Schritt mehr machen ohne überall Schwarz-Rot-Gold zu sehen. Einige Politiker und ein paar Medienvertreter meinen jetzt eine Welle des Patriotismus ausgemacht zu haben. Die Deutschen hätten wieder eine positive Einstellung zur Nation. Zu Deutschland überhaupt. Man würde sich mit diesem Land identifizieren. Man sei wieder stolz und lautstark dabei die Hymne mit dem Brustton der Überzeugung zu singen. Es werden wohl morgen wieder etliche Menschen zu Hause aufstehen und die Hymne mitsingen. Es sei ihnen gegönnt, auch wenn es lächerlich aussieht. Wo es doch sonst so wenige positive Nachrichten gibt. Bei allen deutschen Spielen war ich während der Hymne auf der Toilette und machte mir so meine Gedanken zu dem bevorstehenden Spiel. Bisher hat das immer zum Sieg gereicht. Aberglauben ist weit verbreitet im Fussball. Bei Fans und Spielern. Auch zu Deutschland machte ich mir auf dem Abort meine Gedanken. Zu den Fahnen. Zu den Hymnen. Zu den Reformen.
Ist es wirklich so, daß sich jetzt die Menschen wieder (sic!) zur Nation bekennen. Stolz sind? Ist es nicht eher so, daß die Menschen ihre Liebe zum (deutschen) Fussball wiederentdeckt haben? Zur Nationalmannschaft? Sie spielt nach einer langen Rumpelperiode wieder erfolgreichen Fusssball, dazu noch mehr als ansehnlich. Deshalb die Fahnen an den Autos und Balkonen. Die Menschen feiern nicht die Gesundheitsreform. Sie feiern den Fussball. Die Weltmeisterschaft und den Erfolg der Mannschaft von SPD-Klinsi. Wenn die Massen “Deutschland, Deutschland” rufen, dann meinen sie keinesfalls das Deutschland, dessen Regierung die Steuern in ungeahnte Höhen treibt.

Die WM 2006 und die Gesundheitsreform sollten beide der grosse Wurf werden. Der Befreiungsschlag aus der nationalen Depression. Die Fussballer waren bisher erfolgreich. Die Politiker haben versagt. Die Zeiten des Rumpelfussballs sind vorbei. Die Zeiten der Rumpelpolitik gehen jetzt erst richtig los. Wie genial hatte Schröder gerumpelt. Sieben lange Jahre rumpelte es gewaltig in Deutschland. In der Politk wie im Fussball. Die 16 Jahre unter Chefrumpler Kohl hatten die Meßlatte sehr hochgehangen. Doch Rot-Grün gab sich grösste Mühe und setze neue Maßstäbe in der Rumpelpolitik. Jetzt sollte alles anders werden. Im Fussball wie in der Politik.

Die Menschen tanzen aber nicht auf den Strassen wegen der Gesundheitsreform oder der neuen Arbeitslosenzahlen. Sie feiern keine Steuerhöhungen. Sie feiern Tore! Sie feiern die deutsche Nationalmannschaft. Aber sie wollen Siege sehen. Im Fussball wie in der Politik.

Nach dem Ende der Weltmeisterschaft am 9.Juli wird es ein böses Erwachen geben. Mehrwertsteuererhöhung und im Gesundheitswesen wuchert das Krebsgeschwür der Bürokratie. Die Fahnen werden bald verschwinden und das Jammern und Zähneklappern wird wieder das Leben bestimmen. Die deutsche Depression wird mit größter Wucht zurückkommen. So oft kann es keine WM geben, um die Menschen von den Mühen der Ebene abzulenken. Das System von Brot und Spiele funktioniert nicht mehr durchgehend und der Rausch wird der Ernüchterung weichen. Dann ist auch die Scheinblüte des Patriotismus in Deutschland beendet. Selbst ein Gewinn der Weltmeisterschaft hat nicht eine solche Strahlkraft, um zu verhindern, daß die alltäglichen Probleme wieder Oberhand gewinnen. Die Menschen werden sich nicht vor Großleinwänden versammeln und “Merkel, Merkel” skandieren, wenn im Bundestag immer nur Murksreformen verabschiedet werden. Das mag auch daran liegen, daß die Politik vorhersehbar ist, im Gegensatz zum Fussball.

Geniessen wir noch etwas die gute Stimmung. Zumindest bis morgen Abend. Im besten Fall bis Sonntagabend. Ob mit oder ohne Fahne. Denn es kommen harten Zeiten.

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