Telegehirn

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Mut im Bauch (!)

rebloggt von ragekamila:

Ich versuche nicht angreifbar zu sein bekomm ich aber irgendwie nicht hin....ob das eine gute Idee ist, wenn man so emotional ist bei einem Thema nun einen Blogpost darüber zu schreiben, weiß ich nicht , aber ich versuche es denn ich bin wütend und möchte das gerne teilen, denn wir haben ein Problem.

 

Uns fehlt Courage.......uns fehlt der Willen anzukämpfen gegen Alltagssexismus .

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“Sind Sie sponsored by Mossad?”

Nein, natürlich nicht. Wer im Blog auf das “Sponsored by Mossad” Bild klickt, kann ganz leicht die Hintergründe dazu nachlesen. Ich lasse diese wirre Mail, die mich dieser Tage erreicht hat, einfach mal so stehen und wünsche euch ein schönes Wochenende.
“Sehr geehrter Herrn XXXXXXXXX,
werden Sie wirklich vom Mossad „gesponsort“? Das wäre Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben u. wohl gar nicht „privat“, sondern Sie ein bezahlter Agent dieser Institution.
Mit den Begriffen Rassisten, Faschisten, Antisemiten habe ich auch größte Schwierigkeiten. Was ist das aus Ihrer Sicht?
Gestern habe ich dem einzigen Rundfunksender überhaupt, durch den ich mich „informieren“ lasse, einem Regimesender (keine Glotze, keine anderen Radiosender außer manchmal Musik von 10:00 bis 12:20 in einem anderen Regimesender) gemailt, daß ich den zu meiner großen Verblüffung rechtsextremistisch-rassistisch-religionistisch fand, als ich dessen Morgensendung wohl 1994 zum ersten Mal hörte : nach Nazi-Regime u. Holokaust hielt ich das naïv u. offenbar geistig beschränkt für unmöglich : seit ich etwas über epigenetische Prägung erfahren habe, ist mir bewußt, weshalb sich nicht viel verändert hat. Und bewußt geworden ist mir, daß „wir“ im „Westen“ schon als kleinste vertrauensvolle, arglose, neugierige, wissenshungrige Kinder von der politischen u. der medialen Klasse total erfolgreich belogen u. getäuscht werden : über „Rassismus“, „Nazismus“ (weshalb wird Nazismus Faschismus genannt?) u. „Antisemitismus“.
Wenn ich diesem Regime-Sender maile, bezeichne ich den als „neoantisemitischen“ Opus-Dei-, Mossad- u. CIA-Sender.
Dabei fiel mir vorhin ein, daß dessen politisches Programm weitgehend dem von „Politically Incorrect“ entsprechen müßte. Auf deren Site war ich beim Surfen hin u. wieder gestoßen. Da ich „epigenetisch geprägter“ u. ziemlich sensitiver Anti-Nazi bin, u. „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“, wenn ich auf Nazis treffe, hatte ich die nur flüchtig zur Kenntnis genommen. (Das Netz wimmelt von solchen Sites) Dabei stieß ich über ein Bild auf Ihre Site.
Sind Sie sponsored by Mossad?
übrigens, vorhin, als ich mich über den „neoantisemitischen“ Opus-Dei-, Mossad- u. CIA-Sender äußerte, verweigerte WORD die Speicheung. Ja, „Mossad“, seine braun-schwarzen deutschen Kulis, Sklaven, Kanalratten, Kanacken versteht sich, hat meinen PC fest im Griff, bilde ich mir angesichts dieses u. ähnlicher „Probleme“ jedenfalls ein. Die treten nämlich nur bei solchen Äußerungen auf, dann aber stets. Bei der Datei mit Äußerungen über meine Lektüre bin ich schon bei Datei-Version weit über zwanzig.
Und noch ein übrigens: ich lese gerade (jetzt erst) „Es war einmal ein Palästina“ v. Tom Segev : sehr wichtig für daran Interessierte. (ich habe zu spät im Leben meine Augen geöffnet – ist auch nicht so leicht angesichts der totalen nazistischen Indoktrinierung hierzulande)
Mit freundlichem Gruß,
Desens”
Meine Antwort darauf:
“Was hast du denn geraucht? Klick einfach im Blog auf den Badge Sponsored by Mossad, dann kommst du zu einem Artikel bei Classless. Da werden die VT-Hintergründe gut dargelegt.”
Darauf kam prompt zurück:
“Penner.
ich “rauche” nicht u. habe höflich geschrieben. Schlimm, welch schmutziges Gesindel sich im Netz rumtreibt.
übrigens, die Datei „Pervertierung des Holokaust“ ist unaufhebbar „schreibgeschützt“ : Gruß vom Mossad.
Desens”


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Autonome Herzen in Bewegung

Nebel legt sich über die Straße. Augen tränen und Husten erfüllt die Menge. Menschen schreien und rufen. Der erste Stock fliegt krachend in Kopfhöhe. Die erste Polizeifaust trifft exakt ins Gesicht. Eine Nase bricht unter der geballten Staatsgewalt und Blut verteilt sich wie ein leuchtendes Fanal auf dem Boden des Rechtsstaates.

Die Menge wird nach hinten gedrückt und versucht sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen. Die Bedrängten bilden Ketten des Selbstschutzes und versuchen die Ruhe zu bewahren. Doch im Angesicht der uniformierten Eskalation wird das schwierig. Es geht nach hinten. Es geht allzu oft nach hinten. Menschen werden festgenommen, Menschen haben Angst. Menschen bleiben hilflos stehen. Die Herren und Damen in Uniform scheint das nicht zu stören. Sie erfreuen sich an ihrer kaltherzigen Arbeit, denn sie haben Schlagstöcke, sind gepanzert, nutzen Tränengas und Pfefferspray als hätten sie eine Verbrauchsvorgabe und bewirkt all diese geballte Repression nichts, dann fahren die Wasserwerfer auf. Sie glauben die Moral hinter sich zu haben und halten sich für den Staat..

Wir stehen hier. Dicht gedrängt, von vielen kritisiert und diffamiert und von wenigen solidarisch unterstützt. Wir, die gewaltbereit seien. Wir, die wir radikal sind. Und radikal widerstrebt der Mitte, die doch das Extremste darstellt. Radikal bedeutet an die Wurzel zu gehen. An die Wurzel der bestehenden Verhältnisse. Es sind Momente, in denen mensch sich alleine fühlen kann. In denen es gefährlich ist, auf der Straße zu stehen und zu kämpfen.

Momente, in denen Trauer zu Wut wird, und Wut zu Ohnmacht.

Und während der erste Stein fliegt, stehst du in der Mitte.Im Raum zwischen den Dingen. Zwischen Gewalt und Friedlichkeit. Zwischen Wut und Ohnmacht. Zwischen Hass und Liebe. Zwischen deinem Herz und deinem Kopf. Der Nebel wird dichter und deine Augen tränen, aber nicht nur vom Tränengas, sondern auch vor Wut und Enttäuschung. Vor der Angst. Es sind Situationen, in denen sich Emotionen überschlagen. Auch du leuchtest, wenn du brennst“ denkst du und das ist das Einzige, was du hast. Das Einzige, was dir bleibt.
Tausende Stimmen brechen ab und all das Getöse um dich herum verstummt. Wohltuende Leere sprengt deine Fesseln, doch deine Zweifel bleiben. Denn du willst zweifeln, du willst kritisieren, du willst loslaufen. Du willst wütend sein, du willst traurig sein.

Denn du willst und darfst nicht gleichgültig sein.

Du willst verändern und du willst dir nicht alles gefallen lassen. Die pure Vernunft willst du nicht siegen lassen.Der Kampf beginnt. Und das ist alles, was gerade wichtig ist. Den ersten und letzten Kampf gewinnen wir. Es sind die Herzen, die in Bewegung sind. Es sind Menschen, die für die Freiheit kämpfen, keine kalten Maschinen.Es geht nicht um uns, es geht um alle.

Es geht um die Zweifel am herrschenden System und um die Zweifel an uns.

Gastbeitrag von Solidar.gegenNazis


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Grüne Jugend und Linksjugend wollen Linksextrem sein

Die Grüne Jugend und die Linksjugend haben sich ja eine ganz “tolle” Kampagne einfallen lassen:

„Mit unserer Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ nehmen wir dem Verfassungsschutz die restliche Arbeit ab und bieten eine Plattform auf dem man sich zu seinem persönlichen Linksextremismus bekennen kann.

An sich eine putzige Idee, wenn mensch die Extremismusdebatte so verfolgt hat. Die Begründung in der PM zur Kampagne und die Forderungen, die sich daraus ergeben, sind allerdings alles andere als putzig.

Der Verfassungsschutz hat sich beim Outen von Extremist_innen nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Insbesondere die Definition von Linksextremismus ist wissenschaftlich diffus und politisch willkürlich. Allzuoft zeigt es die eigentlichen Beweggründe, unangenehme zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschläfern, indem sie pauschal als Verfassungsfeinde bezeichnet werden..

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Gastbeitrag: Der Quantenzustand des Heinz Buschkowsky

17:00 – die Bezirksverordnetenversammlung-Neukölln beginnt. Aufgeregte Presseleute umzingeln den Bezirksbürgermeister, die versammelte Berliner Presse ist gekommen, um zu erfahren ob und in welchem Umfang der Bezirksbürgermeister Mitarbeiter des Bezirksamts zur Hilfe gezogen hat, um sein Buch “Neukölln ist überall” zu schreiben. Zu Beginn der Sitzung beschließt die Bezirksverordnetenversammlung(BVV) einstimmig eine Entschließung gegen Rechts. “Neukölln ist ein weltoffener und toleranter Bezirk. Hier leben Menschen aus unterschiedlichen Ländern friedlich zusammen – in Neukölln sollte es keinen Raum für Nazis und ihre rechtsradikalen Aktivitäten geben.” Die Mitglieder des Bezirksamts kommentieren, sie werden alles in ihrer Macht stehende tun, um rechtem Gedankengut den Nährboden zu entziehen. Seltsam… die Erinnerungen sind noch frisch an die geschriebenen Worte des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschowsky, so ziemlich jede rechtspopulistische Organisation in diesem Land hat ihm dazu gratuliert, überall in Deutschland finden “Bio-Deutsche”, ein anderes Wort für Arier, sich in den Ansichten des Bezirksbürgermeisters wieder und haben das Gefühl, Neukölln sei überall.

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Kenny St Dettmers ju Neukölln Sexistische Kackscheisse


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Die verlorene Netzkompetenz der Jungen Union Neukölln

Ausdrücklich begrüße ich, dass sich immer mehr Politiker_innen, und solche die es werden wollen, im Netz tummeln. Insbesondere bei Twitter. So bleibt es nicht aus, wenn wir vom Prinzip der Authentizität ausgehen, dass sie dort ihr “wahres Gesicht” zeigen. Meist unfreiwillig. Die junge union Neukölln ist dafür ein gutes Beispiel. Da die spd Neukölln unter Buschkowsky noch weiter nach rechts gerückt ist, als sie es ohnehin schon immer war, steht die cdu und ihr Nachwuchs wohl unter besonderem Druck die Sozis wieder rechts zu überholen. Und was soll ich sagen: Es gelingt ihnen.

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