Das schlechtgemachte Fake einer “germanophoben Flut Brigade”, die damit droht, Dämme in Flutgebieten zu beschädigen, hat zahlreiche Idioten aus ihren Löchern hervorgelockt. Folgend die dümmsten Reaktionen aus der braunen PI-PI-Ecke und kurz kommentiert:
Archiv nach Autor: telegehirn
“Sehr geehrter Herr Schupelius. Ich bin kein Linksextremer.” Heul doch!
An dieser Stelle mal kurz einen Spontanfund eingeworfen. Im Kommentarbereich der deutschen Weichbirnen von PI (Kein Link dazu) zu einem wirren Statement über den Angriff auf Cops am Kotti am letzten Freitag, findet sich eine Perle deutscher Dummheit. Da postet ein Carsten Mabank, der offensichtlich gerne knutogermanische Gossentexte verfasst und sie dann in diversen Kommentarbereichen postet, einen Brief an Gunnar Schupelius. Ja, genau: Der BZ-Possenreißer und Diplompausenclown aus dem Hause Springer. Wenn sich da nicht zwei gefunden haben, die vor Sorge vergehen über den anschwellenden Linskextremismus, der über Deutschland schlimmer hereinbricht als die aktuelle Flut. Hier ein paar Auszüge:
“Sehr geehrter Herr Schupelius.
Ich bin kein Linksextremer.
Das sollte man ja heute schon explizit angeben.Sie wundern sich darüber, dass der Linksextremismus in Berlin, ja in ganz Deutschand hoffähig bleibt? Ihr Blatt ist daran genauso schuld, wie alle anderen im Linken Blätterwald. Wenn man permanent Linksextremisten als “Chaoten” oder “Chaoten Mob” bezeichnet und ihr menschenverachtendes Verhalten (hinterhältiger Mordanschlag auf Polizisten) verharmlost, dann hat das Auswirkungen!”
Die BZ ist schuld am Linksextremismus. Ok! Enteignet Springer!
“Wenn ein paar Rentner aus der Partei “Pro Deutschland, oder eine handvoll Mitglieder der “Freiheit” gegen Moscheebau demonstrieren spricht man von einem “Nazuaufmarsch”, wenn aber Linke Gewalt ausüben wird permanent verharmlost, vertuscht, verschwiegen. [...] während man sich bei der Linkspartei offen mit dem Schwarzen Block solidarisiert und Herr Gisy sogar allenernstes fordert, Straftaten Linksextremer nicht zu ahnden, weil es ja als “Kampf gegen Rechts” gerechtfertigt sei”
Wer kennt diesen Herrn Gisy und was ist ein “Nazuaufmarsch”?
“Rote SA Horden (“Schwarzer Block”, “AntiFa”) machen die Straßen mit Duldung der höchsten Regierungskreise unsicher. Bürger aus der Mitte der Gesellschaft werden pauschal als Nazis diffamiert, ihre Häuser mit Graffiti beschmiert, [...] die Presse stellt sich auf die Seite des Schwarzen Blocks und Der Spiegel vergleicht den Einsatz in absurdester Weise mit dem wirklich brutalen Vorgehen der Poliezi in Istabnbu.”
Schwarzer Block und AntFa haben die Duldung der höchsten Regierungskreise? Worauf warten wir denn noch? Auf zu den Waffendepots!
“Ja, Herr Schupelius, es ist so schlimm. Wir leben mitten im Linksfaschismus!”
Wer hat denn da im Politbüro des Linksfaschismus nicht aufgepasst und erlaubt Mabank und Schlumpfelius Computer und Internetzugang, So habe ich mir den Linksfaschismus nicht vorgestellt!
“Und wenn es so weitergeht, dann wird es irgendwann explodieren. Dann haben wir hier Bürgerkrieg.”
Ich kann es kaum noch abwarten, dass rechte Freikorps mit mir eine Autofahrt zum Landwehrkanal machen.
Verfassungsschutzbericht für das Land Berlin 2012
In der letzten Woche erschien der Verfassungschutzbericht 2012 (PDF) für das Land Berlin. Folgend werde ich einmal einen kurzen Blick in dieses Machwerk werfen und die lustigen und abstrusen Stellen zitieren und kommentieren. Wobei ich das Augenmerk natürlich auf den sogenannten Linksextremismus richten werde. Allein die Tatsache, die nicht sonderlich überraschen sollte, dass der VS ein Freund der Extremismustheorie ist, erzeugt bei mir kopfschüttelndes Gelächter. Die Einleitung, die offenbar von Innensenator Henkel stammen soll, beginnt schon recht putzig staatstragend:
“Die Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Verfassungsschutzes ist bundesweit in vollem Gang. Alle demokratischen Kräfte sind sich einig, dass wir einen modernen leistungsfähigen Verfassungsschutz brauchen, der in der Gesellschaft akzeptiert und fest verankert ist. Im Zusammenhang mit der rechtsextremen Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrunds ist Vertrauen verloren gegangen, auch gegenüber den Sicherheitsbehörden. Dieses Vertrauen muss zurück gewonnen werden.”
Mut im Bauch (!)
Ich versuche nicht angreifbar zu sein bekomm ich aber irgendwie nicht hin....ob das eine gute Idee ist, wenn man so emotional ist bei einem Thema nun einen Blogpost darüber zu schreiben, weiß ich nicht , aber ich versuche es denn ich bin wütend und möchte das gerne teilen, denn wir haben ein Problem.
Uns fehlt Courage.......uns fehlt der Willen anzukämpfen gegen Alltagssexismus .
“Sind Sie sponsored by Mossad?”
“Sehr geehrter Herrn XXXXXXXXX,werden Sie wirklich vom Mossad „gesponsort“? Das wäre Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben u. wohl gar nicht „privat“, sondern Sie ein bezahlter Agent dieser Institution.Mit den Begriffen Rassisten, Faschisten, Antisemiten habe ich auch größte Schwierigkeiten. Was ist das aus Ihrer Sicht?Gestern habe ich dem einzigen Rundfunksender überhaupt, durch den ich mich „informieren“ lasse, einem Regimesender (keine Glotze, keine anderen Radiosender außer manchmal Musik von 10:00 bis 12:20 in einem anderen Regimesender) gemailt, daß ich den zu meiner großen Verblüffung rechtsextremistisch-rassistisch-religionistisch fand, als ich dessen Morgensendung wohl 1994 zum ersten Mal hörte : nach Nazi-Regime u. Holokaust hielt ich das naïv u. offenbar geistig beschränkt für unmöglich : seit ich etwas über epigenetische Prägung erfahren habe, ist mir bewußt, weshalb sich nicht viel verändert hat. Und bewußt geworden ist mir, daß „wir“ im „Westen“ schon als kleinste vertrauensvolle, arglose, neugierige, wissenshungrige Kinder von der politischen u. der medialen Klasse total erfolgreich belogen u. getäuscht werden : über „Rassismus“, „Nazismus“ (weshalb wird Nazismus Faschismus genannt?) u. „Antisemitismus“.Wenn ich diesem Regime-Sender maile, bezeichne ich den als „neoantisemitischen“ Opus-Dei-, Mossad- u. CIA-Sender.Dabei fiel mir vorhin ein, daß dessen politisches Programm weitgehend dem von „Politically Incorrect“ entsprechen müßte. Auf deren Site war ich beim Surfen hin u. wieder gestoßen. Da ich „epigenetisch geprägter“ u. ziemlich sensitiver Anti-Nazi bin, u. „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“, wenn ich auf Nazis treffe, hatte ich die nur flüchtig zur Kenntnis genommen. (Das Netz wimmelt von solchen Sites) Dabei stieß ich über ein Bild auf Ihre Site.Sind Sie sponsored by Mossad?übrigens, vorhin, als ich mich über den „neoantisemitischen“ Opus-Dei-, Mossad- u. CIA-Sender äußerte, verweigerte WORD die Speicheung. Ja, „Mossad“, seine braun-schwarzen deutschen Kulis, Sklaven, Kanalratten, Kanacken versteht sich, hat meinen PC fest im Griff, bilde ich mir angesichts dieses u. ähnlicher „Probleme“ jedenfalls ein. Die treten nämlich nur bei solchen Äußerungen auf, dann aber stets. Bei der Datei mit Äußerungen über meine Lektüre bin ich schon bei Datei-Version weit über zwanzig.Und noch ein übrigens: ich lese gerade (jetzt erst) „Es war einmal ein Palästina“ v. Tom Segev : sehr wichtig für daran Interessierte. (ich habe zu spät im Leben meine Augen geöffnet – ist auch nicht so leicht angesichts der totalen nazistischen Indoktrinierung hierzulande)Mit freundlichem Gruß,Desens”
“Was hast du denn geraucht? Klick einfach im Blog auf den Badge Sponsored by Mossad, dann kommst du zu einem Artikel bei Classless. Da werden die VT-Hintergründe gut dargelegt.”
“Penner.ich “rauche” nicht u. habe höflich geschrieben. Schlimm, welch schmutziges Gesindel sich im Netz rumtreibt.übrigens, die Datei „Pervertierung des Holokaust“ ist unaufhebbar „schreibgeschützt“ : Gruß vom Mossad.Desens”
Autonome Herzen in Bewegung
Nebel legt sich über die Straße. Augen tränen und Husten erfüllt die Menge. Menschen schreien und rufen. Der erste Stock fliegt krachend in Kopfhöhe. Die erste Polizeifaust trifft exakt ins Gesicht. Eine Nase bricht unter der geballten Staatsgewalt und Blut verteilt sich wie ein leuchtendes Fanal auf dem Boden des Rechtsstaates.
Die Menge wird nach hinten gedrückt und versucht sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen. Die Bedrängten bilden Ketten des Selbstschutzes und versuchen die Ruhe zu bewahren. Doch im Angesicht der uniformierten Eskalation wird das schwierig. Es geht nach hinten. Es geht allzu oft nach hinten. Menschen werden festgenommen, Menschen haben Angst. Menschen bleiben hilflos stehen. Die Herren und Damen in Uniform scheint das nicht zu stören. Sie erfreuen sich an ihrer kaltherzigen Arbeit, denn sie haben Schlagstöcke, sind gepanzert, nutzen Tränengas und Pfefferspray als hätten sie eine Verbrauchsvorgabe und bewirkt all diese geballte Repression nichts, dann fahren die Wasserwerfer auf. Sie glauben die Moral hinter sich zu haben und halten sich für den Staat..
Wir stehen hier. Dicht gedrängt, von vielen kritisiert und diffamiert und von wenigen solidarisch unterstützt. Wir, die gewaltbereit seien. Wir, die wir radikal sind. Und radikal widerstrebt der Mitte, die doch das Extremste darstellt. Radikal bedeutet an die Wurzel zu gehen. An die Wurzel der bestehenden Verhältnisse. Es sind Momente, in denen mensch sich alleine fühlen kann. In denen es gefährlich ist, auf der Straße zu stehen und zu kämpfen.
Momente, in denen Trauer zu Wut wird, und Wut zu Ohnmacht.
Und während der erste Stein fliegt, stehst du in der Mitte.Im Raum zwischen den Dingen. Zwischen Gewalt und Friedlichkeit. Zwischen Wut und Ohnmacht. Zwischen Hass und Liebe. Zwischen deinem Herz und deinem Kopf. Der Nebel wird dichter und deine Augen tränen, aber nicht nur vom Tränengas, sondern auch vor Wut und Enttäuschung. Vor der Angst. Es sind Situationen, in denen sich Emotionen überschlagen. Auch du leuchtest, wenn du brennst“ denkst du und das ist das Einzige, was du hast. Das Einzige, was dir bleibt.
Tausende Stimmen brechen ab und all das Getöse um dich herum verstummt. Wohltuende Leere sprengt deine Fesseln, doch deine Zweifel bleiben. Denn du willst zweifeln, du willst kritisieren, du willst loslaufen. Du willst wütend sein, du willst traurig sein.
Denn du willst und darfst nicht gleichgültig sein.
Du willst verändern und du willst dir nicht alles gefallen lassen. Die pure Vernunft willst du nicht siegen lassen.Der Kampf beginnt. Und das ist alles, was gerade wichtig ist. Den ersten und letzten Kampf gewinnen wir. Es sind die Herzen, die in Bewegung sind. Es sind Menschen, die für die Freiheit kämpfen, keine kalten Maschinen.Es geht nicht um uns, es geht um alle.
Es geht um die Zweifel am herrschenden System und um die Zweifel an uns.
Gastbeitrag von Solidar.gegenNazis
Demokratie – ein Höchstwert gegen abweichende Meinungen, aber im Krisenfall auch abschaffbar
Grüne Jugend und Linksjugend wollen Linksextrem sein
Die Grüne Jugend und die Linksjugend haben sich ja eine ganz “tolle” Kampagne einfallen lassen:
„Mit unserer Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ nehmen wir dem Verfassungsschutz die restliche Arbeit ab und bieten eine Plattform auf dem man sich zu seinem persönlichen Linksextremismus bekennen kann.
An sich eine putzige Idee, wenn mensch die Extremismusdebatte so verfolgt hat. Die Begründung in der PM zur Kampagne und die Forderungen, die sich daraus ergeben, sind allerdings alles andere als putzig.
Der Verfassungsschutz hat sich beim Outen von Extremist_innen nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Insbesondere die Definition von Linksextremismus ist wissenschaftlich diffus und politisch willkürlich. Allzuoft zeigt es die eigentlichen Beweggründe, unangenehme zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschläfern, indem sie pauschal als Verfassungsfeinde bezeichnet werden..
Gastbeitrag: Der Quantenzustand des Heinz Buschkowsky
17:00 – die Bezirksverordnetenversammlung-Neukölln beginnt. Aufgeregte Presseleute umzingeln den Bezirksbürgermeister, die versammelte Berliner Presse ist gekommen, um zu erfahren ob und in welchem Umfang der Bezirksbürgermeister Mitarbeiter des Bezirksamts zur Hilfe gezogen hat, um sein Buch “Neukölln ist überall” zu schreiben. Zu Beginn der Sitzung beschließt die Bezirksverordnetenversammlung(BVV) einstimmig eine Entschließung gegen Rechts. “Neukölln ist ein weltoffener und toleranter Bezirk. Hier leben Menschen aus unterschiedlichen Ländern friedlich zusammen – in Neukölln sollte es keinen Raum für Nazis und ihre rechtsradikalen Aktivitäten geben.” Die Mitglieder des Bezirksamts kommentieren, sie werden alles in ihrer Macht stehende tun, um rechtem Gedankengut den Nährboden zu entziehen. Seltsam… die Erinnerungen sind noch frisch an die geschriebenen Worte des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschowsky, so ziemlich jede rechtspopulistische Organisation in diesem Land hat ihm dazu gratuliert, überall in Deutschland finden “Bio-Deutsche”, ein anderes Wort für Arier, sich in den Ansichten des Bezirksbürgermeisters wieder und haben das Gefühl, Neukölln sei überall.
Die verlorene Netzkompetenz der Jungen Union Neukölln
Ausdrücklich begrüße ich, dass sich immer mehr Politiker_innen, und solche die es werden wollen, im Netz tummeln. Insbesondere bei Twitter. So bleibt es nicht aus, wenn wir vom Prinzip der Authentizität ausgehen, dass sie dort ihr “wahres Gesicht” zeigen. Meist unfreiwillig. Die junge union Neukölln ist dafür ein gutes Beispiel. Da die spd Neukölln unter Buschkowsky noch weiter nach rechts gerückt ist, als sie es ohnehin schon immer war, steht die cdu und ihr Nachwuchs wohl unter besonderem Druck die Sozis wieder rechts zu überholen. Und was soll ich sagen: Es gelingt ihnen.
Buschkowsky ist überall!
Die heutige Sitzung der BVV Neukölln war in mehrfacher Hinsicht eine Farce und macht deutlich in welcher Filterblase die Zählgemeinschaft aus SPD und CDU lebt. Zu Beginn der Sitzung durften wieder einmal normale Menschen aus Neukölln Fragen an das Bezirksamt stellen. Auf die Frage, ob sich Heinz Buschkowsky denn an einer Demonstration gegen die npd in Neukölln beteiligen werde, die dort vom Bezirksamt einen Raum angemietet hat, um ihr faschistisches Gift zu versprühen, antwortete er sinngemäß, dass er an einer solchen Demonstration nicht teilnehmen werde. Er hätte bei einer Demonstration gegen die npd in Neukölln einmal selbst gesehen, wie sich AntifaschistInnen gegenseitig die “Mollies” gezeigt hätten. Womit er wohl Molotowcocktails meinte. Mal abgesehen davon, dass Heinz Buschkowsky hier Lügen verbreitet, diffamiert er damit den stets friedlichen Protest gegen Nazis in Neukölln als kriminell. CDU und SPD klatschen dazu Beifall und schämen sich dabei nicht einmal.
Ob das schon Volksverhetzung ist, müssen andere prüfen und dann entsprechend Strafantrag stellen. Auf diese verleumderische Provokation, die eine Diffamierung und Kriminalisierung antifaschistischer Aktivitäten darstellt, wird an anderer Stelle eine Antwort gegeben werden müssen. Interessant waren auch die Aussagen des Bezirksamtes Neukölln dahingehend, dass der npd der Raum angeblich nicht gerne vermietet worden wäre. Das BA Neukölln hätte sich ohne weiteres weigern können und es auf eine Klage der Nazischweine vor dem Verwaltungsgericht ankommen lassen können, aber das wäre ja nicht rechtsstaatlich und das BA Neukölln würde den Rechtsstaat ja hoch achten. Hohle Phrasen aus hohlen Köpfen. Anstatt bis zum Letzten gegen den Faschismus vorzugehen, wird ihm Tür und Tor geöffnet. Wie sehr SPD und CDU in der BVV Neukölln den Rechtsstaat achten war später zu bewundern.
Da Die Tagessordnungspunkte, die die Arbeit von Mitarbeiter_innen des BA Neukölln an dem hetzerischen Machwerk “Neukölln ist überall” des Privatmanns Buschkowsky betrafen, recht weit nach hinten geschoben wurden, was laut einigen Sozis alternativlos war und meiner Meinung nach bewusst getan wurde, um der zahlreich versammelte Presse den Redaktionschluss zu versauen bzw. deren Durchhaltewillen auf die Probe zustellen, verging einige Zeit mit eher langweiligen Themen. So kam es dann, dass Heinz Buschkowsky während der Rede des Bezirksverordneten Burger (Piraten) sichtbar einnickte und sein schwerer Kopf vornüber auf seinen massigen Körper fiel. Nach einigen Sekunden schreckte er hoch, sah sich um und trottete wenige Augenblicke später aus dem Saal. Ein Musterbeispiel für die Würde der BVV. Ob er draussen Bouletten zu sich nahm, bleibt im Moment noch ungeklärt.
Da sich Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister, für befangen erklärte, antwortete sein Stellvertreter Falko Liecke (CDU). Das Buch von Heinz Buschkowsky, dem Privatmann, wäre nun einmal eine private Sache und der Einspruch gegen die einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichts Berlin würde aus Kostengründen erfolgen, da das Bezirksamt, aus welchen Gründen auch immer, davon ausgeht in der nächsten Instanz zu gewinnen. Was wenig bis gar nicht realistisch erscheint und die Kosten am Ende in die Höhe treiben wird. Weder Heinz Buschkowsky der Bürgermeister, noch Heinz Buschkowsky der Privatmann müssen für die Kosten des Rechtsstreits aufkommen. Laut Liecke wäre es auch viel zu teuer und aufwändig dem Urteil des VG Berlin Folge zu leisten, da es rund 100 Arbeitsstunden erfordern würde, um herauszufinden, wer und wieviele Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes Heinz Buschkowsky geholfen haben.
Auf die Nachfrage des Bezirksverordneten Burger (Piraten), ob denn der Privatmann Buschkowsky dem Bürgermeister Buschkowsky verraten könnte, wer am Buch mitgewirkt habe, gab Heinz Buschkowsky seine Befangenheit kurzerhand auf und trottete behäbig zum Rednerpult, um am Ende viel zu sagen, aber nichts konkretes. Die anwesende Presse war ohnehin schon ungehalten ob der Mauertaktik der Zählgemeinschaft und durch den Bezirksbürgermeister Buschkowsky. Am Ende wird diese Geschichte durch alle Instanzen gehen und das Bezirksamt wird dem Tagesspiegel Auskunft geben müssen. Die Menschen in Neukölln werden für die Possen des Bezirksbürgermeisters im wahrsten Sinne des Wortes die Rechnung begleichen. Ein Schande, dass die Abnicker_innen der Zählgemeinschaft dieses schäbige Verhalten dulden und auch noch verteidigen, statt Aufklärung zu verlangen, wo Aufklärung notwendig ist. Buschkowsky versucht diese Affäre, die sich immer mehr zum Skandal erster Klasse ausweitet, auszusitzen. Er wird damit keinen Erfolg haben und die Ratten sollten sich gründlich überlegen, ob sie rechtzeitig das Schiff verlassen oder mit dem Boulettenbürger untergehen.
Exklusiv: BVV-Rücktrittsrede von Heinz Buschkowsky
Mir wurde aus informierten Kreisen die heutige Rede, die Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln halten wird, zugespielt.
“Sehr geehrter Herr Vorsteher! Sehr geehrte Bezirkverordnete! Meine Damen und Herren!
Die verlorene Realität des Heinz Buschkowsky
Heinz Buschkowsky musste in dieser Woche zugeben, dass ihm Mitarbeiter_innen des Bezirksamt Neukölln bei seinem Machwerk “Neukölln ist überall” geholfen haben. Nach einer Klage des Tagesspiegel beim Verwaltungsgericht Berlin auf Offenlegung von Nebentätigkeiten von BA-Mitarbeiter_innen wurde dieser Umstand publik. Laut Tagesspiegel habe Buschkowsky für „jede Büroklammer und jedes Blatt Papier“ bezahlt. Buschkowsky habe 625 Euro „für die sporadische Inanspruchnahme logistischer Hilfsmittel“ bezahlt. Dazu zählen laut Tagesspiegel “Büroraum, IT-Technik und Kopierer” und nun wird es interessant, denn dem Spiegel gab Heinz Buschkowsky ein Interview zu den Vorwürfen:
”Ich habe jede Büroklammer und jedes Blatt Papier dem Bezirksamt bezahlt. Ich habe mir einen Laptop gegen Geld geliehen und sogar für die Wochenenden, an denen ich im Büro am Buch gearbeitet habe, die ortsübliche Miete bezahlt, viel korrekter geht’s kaum.”
Heinz Buschkowsky und der Volkswille
“Dieser Mann spricht Klartext!” So kündigt das Zentralorgan für Hetze aus dem Hause Springer die neue nationale Kolumne von Heinz Buschkowsky an. Bisher durfte der Bezirksbürgermeister, der wie kaum ein anderer Neukölln und seine Menschen verunglimpft, nur für den Berlin-Teil der BLÖD schreiben. Alle 14 Tage darf Heinz jetzt Mittwochs auf Seite 2 seine “Wahrheit” in den gierigen Schlund der vorurteilsbeladenen Leser_innenschaft werfen und die niederen Instinkte bedienen. Ein Handwerk, das der Sozialdemokrat meisterhaft beherrscht. Der Titel der ersten Kolumne: “Wer eine Uniform trägt, wird in Deutschland zum Freiwild.”
Liebe Kandidatin!
Deine Ankündigung für einen (sicheren) Listenplatz deiner Partei bei der Bundestagswahl 2013 kandidieren zu wollen, hat kaum einen Menschen überrascht. Als Motivation gibst du u.a. an, dass du Menschen vertreten möchtest, deren Stimmen nicht gehört werden. Damit vertrittst Du, liebe Kandidatin, den Grundsatz der repräsentativen Demokratie: Menschen geben alle vier Jahre im wahrsten Sinne des Wortes ihre Stimme ab, um sich dann vertreten zulassen und nicht mehr gehört zu werden. Dass dieser Ansatz meilenweit entfernt vom Ansatz der Emanzipation des Menschen von Herrschaft ist, sollte dir bewusst sein. Aber, liebe Kandidatin, das ist nicht der Grund, warum ich dir hier einige meiner kostbaren Zeilen widme, sondern es geht mir viel mehr um dein konkretes Verhalten mir gegenüber und ebenfalls etwas um deine mir merkwürdig erscheinenden Ansichten.
Rassistische Gewalt im Berliner Polizeigewahrsam!
Heinz Buschkowsky im Willy-Brandt-Haus: “Wir haben keine rassistische Gesellschaft!”
Rassismus ist überall: Bashkowsky zieht am 15.10. vor das Willy-Brandt-Haus
Bashkowsky liest Buschkowsky an der Urania die Leviten
Gruppe Bashkowsky besucht die BVV Neukölln und Heinz Buschkowsky
Gruppe Bashkowsky besucht die BVV Neukölln und Heinz Buschkowsky. Mit tollen Fotos.
